Folge 34 - E-Rechnung: Was Unternehmer jetzt wissen sollten
Shownotes
Viele Unternehmen beschäftigen sich häufig erst mit der E-Rechnung, wenn gesetzliche Fristen näher rücken oder erste Geschäftspartner danach fragen.
In Folge 34 von wiba.talks spricht Lisa daher mit Michael Sambale von der DATEV darüber, was die E-Rechnung tatsächlich für mittelständische Unternehmen bedeutet. Dabei geht es nicht nur um neue Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD, sondern vor allem um die Frage, wie Unternehmen ihre Prozesse künftig aufstellen sollten.
Gemeinsam sprechen sie darüber, warum ein PDF allein nicht ausreicht, welche Fehler besonders häufig auftreten, welche Risiken bei Betriebsprüfungen entstehen können und wie Unternehmer die Umstellung sinnvoll angehen.
Besonders wichtig: Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 € müssen bereits ab dem 01.01.2027 E-Rechnungen im B2B-Bereich versenden können. Wer sich erst kurz vor Ablauf der Frist damit beschäftigt, riskiert unnötigen Stress und teure Prozessfehler.
Eine Folge für alle, die verstehen möchten, was hinter der E-Rechnung steckt und wie sie die neuen Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern auch für effizientere Prozesse nutzen können - Jetzt reinhören!
Sie haben Fragen zur E-Rechnung oder sind unsicher, wie Sie die Umstellung in Ihrem Unternehmen angehen sollten? Sprechen Sie uns gerne an – wir unterstützen Sie dabei.
#ERechnung #Mittelstand #Unternehmer #Digitalisierung #Buchhaltung #Rechnungswesen #Steuerberater #DATEV #wibatalks #wibatax
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen, lieber Michael zu einer neuen Folge von Vybertalks.
00:00:03: Ich freue mich, dass du heute da bist und ich würde an dich übergeben für eine kurze
00:00:08: Vorstellung.
00:00:08: Ja, Lisa!
00:00:09: Vielen Dank, dass ich da sein darf.
00:00:12: Mir blicken wir die Kamera.
00:00:13: Ich schaue mich als Ampale für die Dativ im Außendienst tätig und betreue da Kanzleien und deren Mandanten rund um die Themen Digitalisierung, Automatisierung und Schnittstellen.
00:00:23: Und ein ganz wesentlicher Teil oder einer der wesentlichen Teil in den letzten Jahren war das Thema E-Rechnung Und ich glaube, dafür bin ich heute da.
00:00:38: Wir hatten ja auf dem Innovation Circle der Dativ schon einen interessanten Austausch dazu und daraufhin dachte ich mir dass das alles was du zu sagen hast sicherlich auch für unsere Zuhörer interessant sein könnte vor allem auch die Unternehmer da draußen als auch die Steuerkanzleien.
00:00:54: und wir wollen heute mal rein starten ... über das bürokratische Thema E-Rechnung sprechen.
00:00:59: Was ist denn das überhaupt?
00:01:00: Wenn jetzt so niemand damit zu tun hatte, vielleicht magst du uns kurz abholen was es ist... ...was das konkret bedeutet für ein Unternehmen an sich und wie man best damit umgeht.
00:01:10: Du hast gesagt ich darf dir Gegenfrage stellen!
00:01:12: Ich würde tatsächlich an der Stelle mit einer Gegenfrage starten.
00:01:14: Ja!
00:01:14: Ich hatte ja kurz Zeit mir noch welche zu überlegen.
00:01:18: Wenn du jetzt mal so an deinem Mandanten legst.
00:01:21: Was würdest du behaupten wäre in deren Augen dass heißeste, wichtigste, relevanteste Digitalisierungsthema in den nächsten Jahren.
00:01:34: Unabhängig jetzt von der E-Rechnung?
00:01:36: Egal welches Thema die einfällt!
00:01:45: Ich würde es vielleicht konkret unter dem Begriff Prozesse subsumieren.
00:01:49: also ich glaube dass jedes Unternehmen sich draußen Gedanken machen sollte wie aktuell die Prozese laufen und wie sie künftig laufen sollten weil da geht's ja nicht nur um die gesetzlichen Anforderungen wir auch das Thema E- Rechnung sondern auch was mache ich zum Beispiel mit Automatisierung und KI.
00:02:03: das ist ja auch gerade super gehyped wird Und wie schaffe ich es irgendwie auch, vielleicht auch den Fachkräftemangel in speziellen Bereichen?
00:02:10: Also wir haben gerade viele Leute auf dem Markt.
00:02:12: Ja aber die Guten sind ja dann doch immer rar irgendwie abzubilden und zu wachsen.
00:02:19: So würde ich das zusammenfassen.
00:02:20: Das
00:02:20: hast du sehr diplomatisch formuliert.
00:02:24: Ich habe ja auch Abonan mit Mandanten zu tun und meiner Erfahrung nach ist das Thema Prozesse so schön dass für euch den Kanzlein wäre für die Mandanten häufig nicht ganz oben auf der Agenda denn Das haben wir ja schon immer so gemacht.
00:02:36: Hat ja gut funktioniert die letzten vierzig Jahre und mein Eindruck ist eher, dass im Kopf vieler Unternehmen das Thema KI tatsächlich eines der wichtigsten ist.
00:02:46: Was kann man damit tun?
00:02:47: Wie kann man das nutzen?
00:02:48: Und ihr habt dann den Podcast vor ein paar Folgen zu dem Thema gemacht.
00:02:55: Ja, das ist sicherlich wichtig weil es viele Dinge ersetzt.
00:02:58: aber was für jeden einzelnen Unternehmerisch tätigen Mandanten von euch.
00:03:03: Meines Erachtens das wichtigste Thema in den nächsten Jahren sein wird, ist tatsächlich die E-Rechnung.
00:03:08: Denn es ist ein gesetzliches Thema!
00:03:10: Das muss jeder umsetzen.
00:03:13: Der Kleingewerb betreibende Einzelkämpfer muss genauso mit der E-Richtung umgehen können wie der multinationale Konzern.
00:03:20: Jedes Mandat, dass zumindest die Umsatzscheuer rechtlichen Kriterien erfüllt, muss damit irgendwie umgehen.
00:03:31: Ich habe so den Eindruck, dass das von vielen noch sehr stiefmütterlich gemacht wird.
00:03:36: Und es ist gar nicht schwierig und deswegen ist es schön, dass ich heute da sein kann... ...und der Vorteil ist, was du angesprochen hast mit Prozessen, das ist eine ideale Ergänzung!
00:03:44: Denn es ist ne Gelegenheit, dass sich mir meine heutigen Analogenprozesse... Du weißt mich mein Freund auf einer Worte?
00:03:51: Ich werde das jetzt in dem Rahmen ein bisschen weicher formulieren als im Gespräch an der Innovation Circle.
00:03:57: einen nicht so optimalen Analogen-Prozess Sollte ich halt in einen guten digitalen Prozess übersetzen und nicht aus einem eher schlechten Analogenprozess, der vielleicht den letzten Jahren funktioniert hat, einen schlechten digitalen prozess machen.
00:04:10: Und damit spielt es doch alles wieder genau auch den Punkt, den du gerade genannt hast.
00:04:15: Das ist ein guter Einsatz, der da hilft.
00:04:19: Sehr gut!
00:04:20: Aber jetzt wissen wir immer noch etwas, was die E-Rechnung ist.
00:04:22: Magst du uns das nochmal kurz erklären?
00:04:24: Das wissen wir tatsächlich immer noch nicht.
00:04:27: Die E-Rechnung ist wenn man's ganz simpel runterbrechen will eine elektronische Rechnung.
00:04:31: Das wäre jetzt nur ein bisschen zu einfach, denn dann würde jeder der schon mal einen PDF gesehen hat und sagt mach ich kriege ich harten dran weiß wie es geht.
00:04:40: Ganz so einfach ist das doch nicht.
00:04:43: wenn wir heute von elektronischen Rechnungen also in der Regel im PDF reden Dann haben wir Im Grunde ja nur eine digitalisierte Version eines Papierbelegs.
00:04:52: Ich habe also keine strukturierten Daten, die ich für irgendwelche Systeme nutzen kann.
00:04:57: Sondern ich bin auf meine menschliche Erkennung der Information oder alternativ auf eine OCR-Texterkennungen angewiesen, die mir Daten für meine Folgesysteme
00:05:06: aufbereitet.".
00:05:08: Die E-Rechnung im eigentlichen Sinne ist eine Rechnung, die genau das behebt, weil sie mir einen Datensatz mitbringt.
00:05:14: und da haben wir eine europäische Norm, die wir erfüllen müssen – das sind die EN-VI Neutral I. Und in dieser europäischen Norm ist genau beschrieben, was für Felder in einer E-Rechnung bzw.
00:05:28: im E-Rechungsdatensatz vorhanden sein dürfen und innerhalb dieser Felder gibt es je nach Land bestimmte Pflichtfelder.
00:05:36: das kann jetzt dir aus dem Kopf nicht alle in Deutschland aufzählen weil's ja doch auch ein bisschen im Wandel im Moment gerade ist.
00:05:50: Man kann so im weitesten Sinne sagen, die Pflichtfelder entsprechen zu ungefähr den Vorscheuerabzugskriterien.
00:05:57: Und diese Informationen müssen in einem Datensatz enthalten sein, der die eigentliche Rechnung dann ist.
00:06:05: und da gibt es in Deutschland zwei wesentliche Formate, die so etabliert sind.
00:06:10: Das eine ist die X-Rechnung.
00:06:13: Jeder Handwerker hat davon schon mal gehört, der für irgendeine Behörde eine Rechnungen gestellt hat weil sie seit einigen Jahren X Rechnungen brauchen.
00:06:21: Kleine Fußnote an der Stelle, Bundesbehörden.
00:06:24: auf jeden Fall bei Landesbehörde ist es noch ein bisschen unterschiedlich.
00:06:27: Es gibt Bundesländer da muss ich das tun.
00:06:29: Es geht Bundesländern da muss sich das nicht tun und Du bist in einem genau wie ich weil wir im gleichen Bundesland gerade sitzen.
00:06:36: in Bayern ist es so dass die E-Rechnung auf Landesebene momentan auch ein bisschen stiefmütterlich garantiert wird.
00:06:42: also da genügend Zweifelsfall noch das klassische Fax in den Behörden.
00:06:46: Das wird sich aber Definitiv ändern, wenn wir reden am Ende und da sage ich gleich noch was zum zeitlichen Ablauf von EU-Recht, was umgesetzt werden muss.
00:06:53: Also wir haben eine Deadline bis wann das durch sein muss.
00:06:56: also X Rechnung reine Datensatz richten Das ist eine XML Datei.
00:07:03: Die kann ich beispielsweise per E-Mail heute bekommen macht die und ladet dann in mein Programm hoch.
00:07:08: Ich könnte sie aber theoretisch auch öffnen verändern weil es halt einfach nur ne XML Dateis, die ich mit meinem Windows Editor einfach bearbeiten könnte, finde ich das will ist die sogenannte Zugpferd-Rechnung der Deutschland.
00:07:24: Haben bestimmt auch einige von deinen Hörern und Hörerinnen schon mal irgendwie was davon mitbekommen.
00:07:29: Zugpfett bedeutet, ich habe diesen elektronischen Datensatz, diesen EEN-Sechzehneunterreinskonform elektronischem Datensatz eingebattet in ein PDF.
00:07:40: Ich erkläre das eigentlich immer so dass man sich das PDF vorstellen kann, dass es einen Rucksack mitbringt mit dem Datensats.
00:07:48: Jetzt habe ich letztens von einem Kollegen sagen lassen müssen, Michael.
00:07:50: Das ist als Vergleich Ja das Bild versteht jeder es hinkt aber ein bisschen weil Man im dem fall davon ausgeht dass PDF ist quasi des wesentliche und der rucksack kommt nur mit.
00:08:03: Eigentlich müsste man sagen Der Rucksack trägt den Träger Denn die xml-Datei ist der relevante Baustein in diesem Zugwärtfonds.
00:08:15: Was kann man vielleicht noch sagen, so ein bisschen weil man ja E-Rechnungen in verschiedenen Dingen auch vom einen oder anderen Softwarehersteller hören wird.
00:08:21: und wenn jemand sagt wir können E- Rechnung heißt das noch nichts über das Format.
00:08:26: Ja aber ich habe jetzt X Rechnungen und Zugpferd beschrieben.
00:08:31: Das müssen nicht die einzigen sein dies gibt.
00:08:33: Jedes Format was dieser europäischen Normen spricht ist per se eine E-Rechnung wie das nachher heißt, also ob es vielleicht auch irgendwann mal so ein Edifaktformat in diesem Kontext gibt und das muss es geben irgendwann.
00:08:46: Das ist davon erstmal völlig losgelöst!
00:08:48: Man kann also heute mit den beiden verbreiteten Formaten sagen, dass jede Zugpferd- und jede X Rechnung isst zwingend eine E-Rechnung?
00:09:00: Ob sie fachlich korrekt ist, ist nochmal dahingestellt... Aber nicht jede E-Rechnung ist halt der X-Rechnung oder nicht.
00:09:06: jede e-Rechenung ist ne Zugpfett-Reche.
00:09:10: Danke fürs Erklären, wenn jetzt ich aber Unternehmer bin und ich bin weder bei der Datef noch bei VivaTax dann würde ich mich fragen was soll denn das Ganze.
00:09:17: Vielleicht kannst du uns dazu nochmal abholen und auch ein bisschen auf Italien eingehen weil es für mich persönlich schon so eine Erleuchtung war oder zur Verständnis bleibt?
00:09:27: Vor ungefähr etwas über zehn Jahren hat die EU verabschiedet dass auf europäischer Ebene Bis zum Jahr.
00:09:38: Also die Detlein Mitte.
00:09:40: Die steht alle Länder ein nationales Text reporting, also Echtzeit-Reporting einführen müssen.
00:09:51: Da geht's um Umsatzsteuerbetrug der reduziert und besten Fall ganz vermieden werden sollen weil es ab diesem Zeitpunkt dann ein europaweites Echtzeiten Text Reporting geben wird.
00:10:04: bedeutet wenn ich eine Rechnung Von Deutschland nach Italien schicke, dann wird spätestens ab Mitte zwanzig dreißig der deutsche Fiskus wissen.
00:10:13: Was ist dort ein Umsatzsteuer drin?
00:10:15: Und der italienische Fiskuss wird es genauso wissen was ein Umsatzsteuer drinnen ist und wenn am Ende an einer der beiden Finanzbehörden eine falsche Steuer gemeldet wurde Dann wird es irgendwo ein rotes Lämpchen geben.
00:10:27: das angeht so die Vorstellung der Jügen.
00:10:33: Wir haben ganz viele Länder in Europa also irgendwie alle am Ende die Teil der EU sind, die davon betroffen sind.
00:10:39: Und wir haben verschiedene Stadien in den Dingen, die sich befinden.
00:10:42: Wir haben Länder wie Deutschland, die seit zwanzig-fünfundzwanzig die Empfangspflicht haben.
00:10:47: also alle Unternehmen in Deutschland müssen seit Anfang letzten Jahres zwingend in der Lage sein E-Rechnungen empfangen zu können.
00:10:55: Da genügt im ersten Schritt eine E-Mail und das ist der Empfang elektronischer Briefkasten.
00:11:02: Und dann sind wir in verschiedenen Steps bei uns unterwegs.
00:11:04: Das heißt ab dem nächsten Jahr Sieben und zwanzig müssen alle Unternehmen, die mehr als acht hunderttausend Euro Jahresumsatz in zwei tausend sechsundzwanzig.
00:11:15: Also diesem Jahr haben viele Zahlen ich weiß zwingende E-Rechnungen versenden.
00:11:20: ab zu Achtundzwantzig müssen alle unternehmen mit Deutschland zwingend E- Rechnung versenden.
00:11:25: Ich baue gleich eine kleine Spannungsstufe auf.
00:11:27: es gibt ein paar Regelungen die wir uns nachher noch anschauen werden weil es ein Paar Ausnahmen gibt.
00:11:32: das nehme ich aber nicht vorweg.
00:11:33: Und so haben wir quasi das Ziel, bis zwanzig-achtundzwanzig empfangs und versandseitig in Deutschland fertig zu sein.
00:11:41: Und theoretisch sollte es zwanzich-achtunzwanziger Deutschland dieses nationale Echtzeit Textrecording geben.
00:11:50: Jetzt sind wir leider in Deutschland noch nicht ganz so weit weil die ganzen rechtlichen Rahmenbedingungen wie das genau aussehen soll momentan auch in der Hausarbeitung sind.
00:11:58: Das heißt, es kann durchaus sein dass wir das nationale Reporting vielleicht auch erst im Jahr zwanzig neun und zwanzi oder vielleicht sogar erst zwanzich dreißig bekommen.
00:12:06: Und jeder, der weiß wie gut Flugreifen und Bahnhöfe in Deutschland gebaut werden, der weiss gleich ist das auch durchaus realistisch an einer oder anderen Stelle?
00:12:14: Da müssen also ein bisschen abwarten, wie sich das genau entwickelt.
00:12:18: Jetzt gucken uns mal andere Länder an.
00:12:20: Italien hast du als Beispiel genannt.
00:12:22: Italien hat die E-Rechnung verpflichtend bereits fertig eingeführt Und in Italien ist es so, dass sie schon seit vielen Jahren eine zentrale Plattform haben über die Kassendaten gemeldet werden.
00:12:41: Und Italien hat genau diese zentralen Plattform genutzt um E-Rechnungsdaten zu versenden und zur Empfangung des Heißes.
00:12:47: Es ist so das ich in Italienne als Unternehmer wenn ich eine Rechnung an einen anderen Unternehmer verschicke Diese Rechnungen in die italienische Steuerplattform nenne ich jetzt einfach mal Hochlade.
00:13:00: Dort wird sie geprüft anhand der Kriterien und der Rechnungsempfänger lädt sich dort wieder runter.
00:13:05: Und nur eine Rechnung, die über diesen Kanal gegangen ist, ist rechtlich gültig!
00:13:12: Die Italiener hatten zwischen Gesetz verabschiedelt und Einführungen bis sechs Monate Zeit.
00:13:20: Am Ende haben sie ungefähr neun Monate gebraucht – das hat sich ein bisschen verschoben.
00:13:25: Sie haben es aber deutlich konsequenter durchgezogen als wir in Deutschland, die eben zwischendurch zwanzig bis achtundzwanzig drei Jahre Zeit haben dafür.
00:13:34: Das finde ich sehr beeindruckt, nur das Schwande ist in Italien funktioniert sehr gut.
00:13:39: Es haben sich so ein paar Dinge eingebürgert – das wird sicherlich auch auf deutsch- und europäischer Ebene in irgendeiner Form passieren -, dass die Italiener beispielsweise ihre Rechnungen, die sie an einen Kunden schicken, häufig trotzdem noch vorab als ... Entwurfsrechnungen an den Kunden schicken und zu sagen, schauen wir bitte drüber.
00:14:02: Passen die Positionen drauf?
00:14:03: Passt die Adressdaten darauf?
00:14:04: Und so weiter und sofort!
00:14:07: Denn es ist wohl in Italien relativ kompliziert eine einmal verschickte Rechnung für Kleinigkeiten zu korrigieren.
00:14:15: Also eine falsche Adresse kann ich nicht einfach korrigierend, sondern ich muss die komplette Rechnungen wie es ja Deutschland eigentlich auch korrekt wäre stornieren mit einer neuen Rechnungserstellen.
00:14:24: Da hat sich ein bisschen ein Nebenkanal entwickelt vorab Einmal drüber schauen, über einen Entwurf dann das OK geben und danach lad ich es in die Plattform hoch.
00:14:32: Ich vermute mal in Deutschland könnte sich sowas ähnliches entwickeln damit man genau diese Überarbeitungsdinge hat.
00:14:40: Frankreich, Belgien, ich habe bei mir parallel noch eine Liste auf, Frankreich-Belgien, Polen, Kroatien, Lettland führen das Ganze auch ein.
00:14:49: Spanien ist dabei.
00:14:52: Die beginnen mit großen kleinen Unternehmen.
00:14:55: Italien, Rumänien, Ungarn, Serbien haben das bereits eingeführt.
00:15:03: Griechenland ist natürlich auch dran.
00:15:05: es gibt aber noch EU-Länder und wenn ich jetzt hier aus meiner Karte gucke die ich da habe da ist jetzt beispielsweise Österreich ist da jetzt noch grau.
00:15:13: Die Österreicher sind auch dran das weiß ich aber sie sind eben noch nicht ganz so weit von ihrem Prozess wie in Deutschland oder Italien.
00:15:21: heißt aber nicht, dass die nicht am Ende auch konsequent sagen wir nehmen nicht drei Jahre oder zwei Jahre Zeitablauf sondern wir ziehen das auch in einem halben Jahr oder ein Jahr durch.
00:15:30: Okay sehr spannend wie die anderen EU-Länder da so uns voraus sind oder hinterher.
00:15:35: wenn du jetzt Unternehmer wärst was würdest du machen in den nächsten zwölf Monaten?
00:15:40: Wie würdest Du vorgehen?
00:15:41: ganz konkret
00:15:43: Ich würde natürlich mit meiner Kanzlei sprechen.
00:15:45: Es ist ja immer wichtig Einfach, um zu gucken wie es meine Kanzlei bei dem Thema aufgestellt hat die vielleicht Empfehlungen.
00:15:55: Gibt's
00:15:56: da SOS-Hinweise?
00:15:58: Also woran merke ich als Unternehmer?
00:16:00: ist meine Kanslei nicht gut aufgestellt?
00:16:01: Kurze Zwischenfrage zu dieser Antwort!
00:16:04: Naja, ich sag mal so wenn meine KANZLEI stand heute mir noch gerne jeden Monat meinen Pendelordner in Papierform abnimmt dann hätte ich bedenken was die Digitalisierungsfähigkeit der KANSLEI angeht.
00:16:18: Auch da wieder kleine Fußnote.
00:16:21: Es sei denn, wir haben ganz viele Kanzleien bei uns die in-Haus digitalisieren.
00:16:26: Also es heißt nicht unbedingt nur weil eine kanzlerin Pendler auch noch annimmt dass sie gar nicht digital arbeitet.
00:16:33: Aber wenn der Kanzlei sagt ich will den Pendler oder nicht sondern ich will die Rechnung alle elektronisch dann weiß sich das sie potenziell zumindest schon mal damit rechnet dass auch eine E-Rechnung runter sein kann.
00:16:44: Das zweite ist okay.
00:16:46: wie kriege ich die Rechen meiner Kanzler?
00:16:49: Ja, bekomme ich da schön einen Brief einmal im Monat.
00:16:53: Bekomme ich eine PDF-Rechnung?
00:16:55: Eine ganz klassische oder bekomme vielleicht... ...eine Erechnungen sogar schon über die E-Rechnungsplattform der Datif.
00:17:01: Ein kleiner Werbeblock an dieser Stelle.
00:17:04: Über die ich das ja auch verschicken kann.
00:17:07: und spätestens ein Kanzlei, den mir heute schon E-Rechnungen verschippt völlig egal ob als E-Mail oder als über den E- Rechnungs-Plattformen Die hat sich damit auf jeden Fall schon beschäftigt.
00:17:19: oder wenn die Kanzlei eine Mandantenveranstaltung zu dem Thema gemacht hat und ich mit dabei war.
00:17:23: Wir haben da hunderte Veranstaltungen letztes Jahr gemacht zu den Dingen, also es sind sehr viele Mandanten auch mit dabei gewesen.
00:17:33: Schichtel können sie mich aktiv ansprechen das kann auch sein.
00:17:36: Das heißt je digitaler ich heute mit meiner Kanzlei schon zusammenarbeitete desto besser würde ich mich erst mal aufgehoben fühlen.
00:17:44: Sehr gut!
00:17:45: Und wenn du dann mit deiner Kanzler gesprochen hast wie würdest du weitermachen?
00:17:49: Also, ganz klar ist immer der eine Weg.
00:17:50: Wie wollt ihr meine Daten zukünftig haben?
00:17:55: Möchte dir das Unternehmen online, Belegfreigabe, E-Rechnungsplattformen all diese ganzen Geschichten die da in der Rolle spielen können.
00:18:04: Das Zweite was ich auf jeden Fall machen sollte weil das hier eher so der Empfangskanal Da bin ich abhängig von meiner Gegenseite was die mir liefern und da haben wir ja gerade drüber gesprochen da wird es zum Teil noch bis achtundzwanzig dauern bis sich alles bekommen.
00:18:15: Und wie gesagt Ausnahmeregelungen da reden wir nachher darüber.
00:18:21: Das zweite was ich auf jeden Fall machen werde, machen sollte ist mir meine Software anzuschauen mit der Ich-Rechnung in Erstelle.
00:18:28: Wenn ich dieses Jahr mehr als achthunderttausend Umsatz mache dann muss sich ab nächstem Jahr zwingende Rechnungen erstellen.
00:18:35: das heißt ich habe nicht mehr so viel Zeit und wenn ich eine Softwarelösung im Einsatz habe die stand heute keine Rechnung kann dann hab' ich ein Problem denn es gibt für mich man eigentlich nur paar Möglichkeiten damit umzugehen.
00:18:49: die eine Variante ist die E-Rechnungsfunktion implementieren können wir ein Update machen, eine neue Version erstellen.
00:18:58: Das geht aber auch vielleicht nicht von heute auf morgen und je später ich im zeitlichen Verlauf dieses Jahres bin desto mehr andere kommen auf den Trichter das die vielleicht eine E-Richtung schreiben möchten.
00:19:10: Wenn jetzt mein Softwaresteller sagt ja es funktioniert, dann implementiere ich's halt.
00:19:13: Und wenn mein Softwareersteller sagt nein das funktioniert nicht, dann muss ich mir in zweites Fall eine neue Software organisieren.
00:19:22: Und auch da kann mir meine Kanzlei wieder helfen, denn wir haben bei uns verschiedene Marktplatzpartner auf dem Dativmarktplatz die bronzischen spezifische und noch bronzisch übergreifende Softwarelösungen anbieten.
00:19:36: Die auch zu gewissen Teilen schon e-rechnungsfähig heute sind oder es in Zukunft werden.
00:19:44: Und diese sich sehr schön ins Ökosystem der Kanzlei und das Mandanten einbinden lassen.
00:19:49: Stichwort Prozess!
00:19:51: Wir wollen ja im besten Fall Richtung Kanzlei fertige Daten übergeben.
00:19:56: Oder wirklich fertig getaten übergehen.
00:19:58: oder kann mir die kanzlei helfen, die kann sagen Mensch wir haben Erfahrungen für deine Branche mit denen und den Lösungen, die funktionieren richtig gut.
00:20:04: schau dir das mal an!
00:20:06: Die zweite Variante ist in dem fall dass die Kanzle feststellt Menschen so eine wirklich gute branschenlösung brauchen wir vielleicht gar nicht weil es ein sehr allgemeines Mandat ist ja kein.
00:20:18: ich finde bei dir Spannendste Branche-Lösung bei uns auf dem Marktplatz, die zeige ich immer gerne.
00:20:22: Weil es für einen kurzen Schmunzeln gute sind Beschlatter!
00:20:28: Wenn du jetzt nicht in so einer speziellen Branche bist und dir reichende normale Rechnungsschreibungssoftware mit Artikelverwaltung und nur Kundenverwaltungen und ein paar Auswertungsmöglichkeiten dann ist es vielleicht auch das Auftragswesen Next von DARTEV, was genauso funktionieren kann und genauso gut integriertes in diesen Kosmos.
00:20:44: da kann mir die Kanzlei helfen.
00:20:46: was ich definitiv nicht empfehlen kann, wirklich nicht empfählen kann.
00:20:49: Weil es nur zu Problemen führt ist ohne mit irgendjemandem der nachher die Daten weiterverarbeiten muss mir einfach irgendeine Software zu kaufen und zu sagen naja die sah halt ganz nett aus oder die war halt günstig oder die haben halt irgendwie eine gute Werbung gemacht auf YouTube Instagram TikTok oder halt einfach nur im Internet.
00:21:11: das kann echt in die Hose gehen wenn die Kanzlei nachher ein Problem hat das sauber anzubinden Und ich dann doch wieder Prozessbrüche in irgendeiner Stelle drin habe.
00:21:22: Also, mit Kanzlei sprechen mal grundsätzlich zu schauen wie wollen die meine Daten haben?
00:21:26: Mit meinem Software-Steller zu sprechen.
00:21:28: was kann ich denn heute überhaupt machen?
00:21:29: und wenn nicht heute eine E-Rechnung aus meiner Software rausbekommen Die auch mal durch ein Validierungstooljahr?
00:21:35: da gibt es ganz viel im Internet um zu schauen ist das was rauskommt überhaupt valide?
00:21:40: Ich hab da immer ein schönes Beispiel als wird der E-Rechnung Anfang fünfundzwanzig noch ganz frisch war hatten man dann mit dem ich zu tun habe eine E-Rechnung bekommen von einem großen Softwarehersteller, nicht der Dativ.
00:21:51: Keine Sorge!
00:21:52: Es gibt andere große Softwareherstellern und das war eine Zugpferdrechnung, die hybride Rechnung.
00:21:58: Und das Belegbild war in Ordnung.
00:22:01: Aber der Datensatz war um den Faktor Mindestens, um den faktor tausend falsch.
00:22:09: Da ist also aus einer Lizenz plötzlich Tausende Lizenzen geworden ja?
00:22:13: Mit dementsprechenden Preisen.
00:22:14: Spätestens beim Scheuersatz wurde es dann nett, weil der war neunzehntausend Prozent anstatt.
00:22:19: Neunzehn Prozent, ja?
00:22:20: Fiskus würde sich freuen.
00:22:22: So ganz realistisch ist das nicht und deswegen ist es halt wichtig so was mal durch eine Software vorher zu jagen, um zu gucken ... Ist das sinnvoll, was da rauskommt?
00:22:32: Das ist super interessant, dass du das sagst, denn das war mir auch lange nicht klar.
00:22:36: Und das ist etwas, was ich noch mal hervorheben möchte.
00:22:38: Es ist ja wie du sagst vorher... Der Rucksack ist ja das Relevante.
00:22:41: Nicht das, was du siehst sondern Das, was dranhängt ist das, was du bezahlen musst.
00:22:45: Wo die Steuer drauf anfällt.
00:22:47: Was als Grundlage für alles weiterredient.
00:22:49: und ich muss mir quasi das Unternehmer überlegen wie prüfe ich denn diesen Rucksack?
00:22:53: Und spätestens da brauche ich ja wieder irgendeine Software-Lösung, die jetzt im Data Cosmos Unternehmen online sein kann, die aber auch vielleicht die eigene Software sein können unabhängig von der Größe.
00:23:04: Ich glaube das stellt Unternehmer schon vor eine Herausforderung.
00:23:07: Wie gehe ich den künftig diesen Prüfungs- und Freikabelprozess an?
00:23:10: weil Bisher machen viele das halt Ausdrucken, draufvermerken EU und dann wieder einscannen.
00:23:17: Das sehe ich oft und es ist bisher auch völlig legitim gewesen aber ist in Zukunft nicht mehr möglich weil wenn ich auf der Rechnung was verändere muss sich irgendwie so abbilden dass die E-Rechnung nicht verändert wird.
00:23:29: Ich kann nicht einfach auf meinem PDF irgendwas kritzeln weil der Rucksack verändert sich halt nicht.
00:23:34: Wie würdest du davor gehen in Zukunft?
00:23:37: Thema Prüfungen und Freigabe.
00:23:40: Auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten, auch innerhalb der Datafels geht ein paar gesetzliche oder Anforderungen des Bundesministeriums für Finanzen.
00:23:48: Ich will noch einen Punkt vorwegstellen, der mir gerade für das Thema erstellen einer Rechnung ganz relevant ist.
00:23:55: Wenn ich heute eine E-Rechnung aus meiner Software generiere oder morgen generiere und schon gestern generiert habe?
00:24:04: Denn – ganz wichtig!
00:24:05: Das gilt seit dem Jahr zweundzwanzig was wir jetzt gerade besprechen – wenn als E-Rechnung verschicke.
00:24:11: Ist das das primäre Rechnungsformat?
00:24:14: Und ist zwingend zu berücksichtigen!
00:24:16: Ich kann also nicht sagen, der Datensatz ist falsch und nimmt doch das Belegbild... Das funktioniert so einfach nicht an dieser Stelle.
00:24:22: Als Versender habe ich unter Umständen ein riesengroßes Problem wenn ich eine hybride Rechnung verschicke, also eine Zugpferdrechnung belegbelebt Datensats und mein Belegbild, meine Idee korrekt ist.
00:24:36: Mein Datensat aber mehr als unwesentlich, also mehr als Rundungsdifferenzen beispielsweise vom Belegbild abweicht.
00:24:44: Zum Beispiel weil der falsche Steuerseins drin steht oder weil eben die Artikelposition anstatt ein Artikel stehen halt zehn Artikel aus versehen drinnen, weil die Software irgendein Fehler hat ist es für den Empfänger und Umschnitten gar nicht so problematisch, weil er sagen kann ich habe eine Rechnung dies anscheinend im Datensatz So falsch dass sich keine Vorsteuer ziehen dürfte Ja dann zahl ich die halt erstmal nur netto und klär das weiter, ja?
00:25:10: Und dann zahle ich halt die Steuer wenn die korrigierte Rechnung gekommen ist.
00:25:13: Da gibt es ja ganz viele Lösungen.
00:25:14: da kann im Zweifelsfall auch immer die Kanzlei helfen wie man damit jetzt umgeht gerade bei größeren Rechnungen.
00:25:18: Nur für meinen Versender ist das ein Problem Denn Die Finanzverordnung sagt ganz klar Wenn Ich eine Hybridrechnung schicke und dieser Datensatz abweicht vom Belegbild Dann Ist zu prüfen ob Das Beleg Bild Aber der Datensatz ist ja immer primär.
00:25:37: Der ist ja das, was maßgeblich für meine Umsatzschuldig abführen muss.
00:25:40: Dann ist aber zu prüfen ob das Belegbild nicht eine sonstige Rechnung darstellt die noch mal eine Umsatz-Schöpflicht auslöst.
00:25:48: und
00:25:48: Lisa du weißt dasselbe gut genug.
00:25:50: wann fällt das auf wenn die Prüfungen kommt?
00:25:54: Und dann habe ich im Zweifelsfall drei Jahre falsche Rechnungen verschickt und dann wird es richtig witzig.
00:25:57: Dann habt ihr als Schreuerkanzlein richtig etwas zu tun das irgendwie gerade hinzubiegen wieder.
00:26:03: daher ist umso wichtiger sich über diesen Prüfprozess von weg Gedanken zu machen.
00:26:06: Und wie kann ich das jetzt lösen?
00:26:07: Innerhalb der Data-Feld würde ich tatsächlich empfehlen, nutz die Erechnungsplattform.
00:26:15: Die Erechenplattform... Ich kann mich kostenlos noch mal registrieren!
00:26:18: Der Empfang ist auch kostenfrei und versandt.
00:26:22: Da wird sich nur preistrukturend ein bisschen was zukünftig anpassen.
00:26:27: aber im Empfangsseitig ist ja einmal die Prüfroutine die ich brauche.
00:26:31: da würde ich immer es über die Plattform schleusen.
00:26:33: Der Vorteil ist ihr als Panzlei Innerhalb des Dativkosmos könnt den Mandanten direkt in unsere E-Rechnungsplattform, in sein E- Rechnungspostfach eure Kanzlei-Rechenung schicken.
00:26:44: Ihr habt keinen Medienbruch, ihr habt keine E-Mail die verändert werden kann.
00:26:48: Ihr hab nichts was abgefangen werden kann.
00:26:50: es ist eine echte Eins zu Eins Kommunikation und der Mandant hat die Möglichkeit diese Postfachadresse auch seinen Lieferanten zu geben.
00:27:00: Er kann das per Mailbox machen, er kann es über eine trafics ID machen also über ein nationales E-Rechnungsnetzwerk in dem.
00:27:08: Über zwei hundert und baut über zuhundert tausend Unternehmen schon drin sind vor allem viele sehr große Unternehmen.
00:27:13: ich darf jetzt keine Namen nennen aber alle Namen die ich jetzt nennen würde die kennen auch allen Mandanten ja?
00:27:21: Und er kriegt auch ne PeppelID gleichzeitig.
00:27:24: und diese PeppleID ist die europäische E-Rechnungsnetzwerk IT, die ich beispielsweise meinem italienischen Lieferanten geben kann.
00:27:31: Weil der damit was anfangen kann.
00:27:34: Und dann bin ich im Teil dieses Netzes und kann nicht nur meine Adressdaten jemandem geben sondern wenn jemand anderes da drin ist, kann ich auch seine Adress-Daten bekommen und aus meiner Software gerade in der Datelfeld ihm E-Rechnungen in seinen Post verschicken.
00:27:48: und dann läuft die Validierung komplett mit an dieser Stelle.
00:27:52: Empfangseitig wäre das ein Weg!
00:27:54: Der zweite Weg... Ich schick's nach Unternehmen online hoch über Weiß ich nicht, upload mail oder die Browser hochladen.
00:28:01: Und auch dort machen wir eine Validierung.
00:28:04: Dies nur stand heute optisch und also optisch sehe ich das aber in der Plattform ist sie technisch tiefer.
00:28:10: da sehe ich genauer was das Problem ist.
00:28:14: Das hilft mir aber nicht unbedingt für mein Ausgangsprozess wenn ich mit irgendeiner Fremdsoftware quasi Rechnung schreibe.
00:28:21: Da kann ich nur empfehlen es gibt ganz gute Validierungs-Tools im Internet Im Internet.
00:28:29: Schönes deutsches Wort im Internet.
00:28:32: Ich denke, da können wir bestimmt ihr habt doch bei Prograst immer so tolle Show-Nodes und alles drum und dran.
00:28:36: Da kann man bestimmt irgendwas reinverlinken was da gut funktioniert?
00:28:40: Da gibt es nämlich einige Tools die nicht nur durch ein Tool des Jagen sondern auch durch mehrere Validierungstools das jagen Und dann sehe ich einfach passend die Grundanforderungen.
00:28:51: Kann ich das so versenden?
00:28:55: mach ich halt mal am Anfang, vielleicht mache ich es auch dazwischen mal schlichtprobenartig.
00:29:00: Das muss man sich dann überlegen wie man prozessual damit.
00:29:04: Okay... Ich höre raus wenn ich das jetzt zusammenfassen müsste!
00:29:08: Ich bin jetzt Unternehmer heute hier und jetzt und hab mich noch nicht damit beschäftigt.
00:29:12: Ich müsste primär mal mich auf Veränderung einstellen mental.
00:29:15: Müsste mein Team mitnehmen dass es sich verändern wird alles.
00:29:19: Müßte mit meiner Kanzlei in den Austausch gehen und fragen was soll ich am besten tun?
00:29:24: und mich dann einfach darauf einlassen, dass ich meine Prozesse hinterfrage.
00:29:27: Und all diese von dir genannten Tools und Ideen nutze, um halt aus diesem lastigen gesetzlichen E-Rechnungsthema vielleicht sogar einen Vorteil für mich zu schlagen?
00:29:37: Lass mir vielleicht noch zwei oder drei Verkleinigkeiten ergänzen!
00:29:40: Wir wollen ja auch unbedingt noch ein paar positive Effekte mitgeben was das für Vorteile haben kann.
00:29:45: Jetzt bauen wir gerade so ein bisschen die Oh Gott, was ist denn das für eine Zeugschiene
00:29:48: auf?!
00:29:50: Aber wir wollen ja die Menschen mit positiven Nutzschaften zurücklassen und deswegen ist es glaube Spannungsburgsmäßig, wenn's gut so.
00:29:58: Das BMF hat gerade was das Thema Validierung angeht aber auch gesagt, wenn ich Rechnung erhalte, dass Validierungsergebnis muss sich aufbewahren und wir in der Plattform, wir stellen es dar, wir werden das auch zukünftig in irgendeiner Form von Rechnungsbuch weiter darstellen ohne deinem Unternehmen online übergeben.
00:30:19: Das ist bei uns natürlich noch im Fluss.
00:30:22: Wir reden heute irgendwie auf Ende Januar.
00:30:27: Das ist ein Prozess, das kann in zwei Wochen.
00:30:29: Kann das schon veraltet sein was wir heute besprechen den bestimmten Punkten?
00:30:34: Also auch da brauche ich eine Lösung die das ganze tut und... Dann muss sich eben mein Prozess anfassen.
00:30:40: wenn ich heut in meinem Unternehmen einen Prozess habe Die Rechnung geht im Briefkasten bei mir ein von der Post Ich hole die raus macht sie auf die läuft dann irgendwie im Haus durch die Gegend jeder macht seinen Service drauf und am Ende landet es ding Achtmal kopiert in der Fibu, die das Ganze dann in eine Pendleton, die ganz leicht schickt.
00:30:58: Dann ist es ein Prozess, der heute vielleicht funktioniert.
00:31:01: Der ist aber ehrlicherweise heute schon nicht ganz so optimal, könnte heute schon besser funktionieren und im Zukunft wird es nicht mehr gehen.
00:31:08: Spätestens des Servus mit dem Handschriftlicht draufgemacht habe ich ein Problem bei einer E-Rechnung.
00:31:13: Der Monitor ist irgendwann voll wenn ich da immer drauf schreibe.
00:31:17: Deswegen... ist ein guter digitaler Prozess und ich bleibe jetzt wieder bewusst in der Datifeld, auch wenn es andere Lösungen gibt die das ähnlich können.
00:31:26: Zum Teil auch Marktplatzlösungen, die sich gut anbinden lassen.
00:31:30: Ich habe meinen Eingangskanal... Also nein!
00:31:33: Ich fange noch weiter voran.
00:31:34: Ich sage all meine Lieferanten schickt mir elektronische Rechnungen.
00:31:38: Ich will kein Papier mehr.
00:31:41: Und wenn ich Papier bekomme und es keinen AAA-Lieferant ist auf den ich angewiesen bin dann suche ich mich vielleicht auch mal testweise an anderen Und guck, ob er das besser kann.
00:31:50: Ich weiß es ist ganz gefährlich und kritisch und oh Gott Dinge verändert.
00:31:53: aber ich habe jetzt eine große Chance.
00:31:55: Also sage mal Lieferanten!
00:31:57: Ich akzeptiere nur noch elektronische Rechnungen idealerweise E-Rechnung und übrigens... ...ich hab da so ein E-Richtungspostfach schickt's mir dahin gerne per Traffix oder PepolID oder im Notfall auch per Mail to inbox Adresse die ich geil gehen und also intern weiterleiten kann wenn ich es dort rein bekomme dann habe ich diesen Prozess.
00:32:16: dann lade ich alle meine Belege, die ich bekomme nach Unternehmen online hoch und aus dem Dativ-Erichenspostfach geht das automatisch wenn ich es will.
00:32:23: Ich kann das eins zu eins durchschießen lassen.
00:32:25: Ich muss da theoretisch gar nicht reingucken.
00:32:28: Praktisch kann ich's aber machen ähnlich wie in meinem Briefkasten ja auch jeden Teil beigegucken!
00:32:34: Und... Wenn ich dann meinen Prüfroutinen haben möchte, dann setze ich unsere Belegfreie Gabel danach.
00:32:40: Die Belegsfreigabe kann, je nachdem ob ich die Komfortvariante wähle oder die normale Variante, Automatismen und Workflows verschiedene Freigabestufen mit.
00:32:50: Da müssen zwei von vier Menschen in einer Gruppe zustimmen damit das überhaupt freigegeben werden kann oder wenn es über zehntausend Euro ist muss am Ende die Geschäftsleitung das Ganze nochmal freigeben.
00:32:59: Das kann nicht alles darstellen wenn ich das möchte Und alles was durch diese Prüfung gelaufen ist das landet dann im Unternehmen online und das steht für die Kanzlei zum Buchen bereit.
00:33:10: Und ob ich sage, naja, ich brauche jetzt trotzdem noch das Papier in meinem Unternehmen für irgendetwas.
00:33:17: Das mache ich danach oder parallel zu dem Prozess der für die Fibre relevant ist.
00:33:23: Denn ganz ehrlich, der Buchhaltung und gerade der Kanzlei ist in der Regel irgendeine Anotation auf einem Beleg, die vom Einkauf- oder vom Lager kommt völlig egal – das Ding muss gebucht werden!
00:33:37: Und so entschlanke ich diesen Prozess oder verschlank ich den Prozess an der Stelle ganz stark, ohne dass sich unbedingt alle Prozesse in meinem Unternehmen die vielleicht auch aus guten Gründen noch im Papier von sein können komplett abreißen.
00:33:53: Ja das wird wehtun und ja es werden einige Mandanten nicht toll finden und ja das wären vor allen Dingen einige Leute die bei den Mandanten arbeiten nicht tollfinden.
00:34:01: aber wir haben früher mit Irgendwie roter Farbe an Steinwände gekritzelt, das machen wir auch nicht mehr.
00:34:09: Das
00:34:10: hast du recht.
00:34:11: und wenn du es jetzt zusammenfüßen müsstest in drei kurze knackige Vorteile... ...die du angeteasert hast der Spannungsfokus hoch.
00:34:18: wie würdest du das beschreiben?
00:34:22: Zeit!
00:34:24: Und Geld!
00:34:27: Blöd das sind jetzt nur zwei Vorteile gewesen.
00:34:31: Das passt schon, ich glaube das reicht
00:34:33: den meisten.
00:34:34: Es gibt nämlich tatsächlich.
00:34:34: also jetzt kann man sagen ihr habt einen Zeitpunkt Geld und erzählen kein der viel es gibt.
00:34:37: ich hab's hier parallel weil er mir mal aufgemacht.
00:34:40: Damit ich die richtigen Zahlen nenne es gibt auch Untersuchungen dazu.
00:34:43: Ich schaue mir das mal ganz kurz an.
00:34:44: wir reden bei Unternehmen in Unternehmensgröße.
00:34:49: mein so zehnundfünfzig Mitarbeitern also der klassische kleinere mittelständische Unternehmer reden war von der zeitlichen Ersparnis von zwischen fünf und halb und sechs Stunden pro Woche Arbeitszeit, die ich mir damit sparen kann.
00:35:05: Statistisch.
00:35:06: Das mag im Einzelfall mehr oder weniger sein.
00:35:09: Und damit über dreizehneinhalb, circa dreieinhalb Tausend Euro Kosten ersparen ist pro Jahr, wie mir das bringt also etwas über tausende Euro im Monat.
00:35:20: So die eine Geschichte, also Sparzeit und Geld auf der einen Seite.
00:35:23: aber auch die statistische Untersuchung hat belegt dass sich Wenn ich E-Richtung versende, mein Geld tendenziell schneller bekomme.
00:35:31: Und zwar um, lese es ab, vier Tage schneller als mit Papierrechnungen im Schnitt!
00:35:39: Also wenn das jetzt kein Ansporn ist für alle das Thema Zeit nach anzugreifen?
00:35:43: Ja
00:35:43: und was hat's noch für einen Vorteil... Es ist weniger fehleranfällig.
00:35:48: Das muss man halt auch sagen, weil ich den Datensatz habe der ausgelesen wird.
00:35:51: es heißt alle nachgelagerten Prozesse egal ob ich im Unternehmen selber rufe egal ob sich das nutze um eine eine eine Auswertung in meinem Warnwirtschaftssystem nachher darüber laufen zu lassen egal ob die Kanzlei desnach für die Auftragsfibu benutzt.
00:36:08: all diese Dinge werden ja auch effizienter weil ich eben nicht mehr auf der Texterkennung die Fehler anfällig angewiesen.
00:36:17: Das ist wirklich sehr wertvoll, was du sagst Michael.
00:36:19: Wir beenden unsere meisten Folgen immer mit einer Schätzfragen.
00:36:22: jetzt wird mich da auf deine Antwort noch sehr interessieren wenn Du jetzt in einer Prozentzahl nennen müsstest wie viele Unternehmen bereits gut vorbereitet sind für alles was kommt welche Zahl würdest du nennen?
00:36:37: Da habe ich mir selber nur noch mit zwei Sätzen eine Zeit erkaufen weil ich wollte den Leuten auch Ausnahmen nennen.
00:36:41: das haben wir vorhin vergessen und unterschlagen.
00:36:43: ganz ganz kurz ja wir sind schon ein bisschen über der Zeit.
00:36:46: nur
00:36:46: die Ausnahme.
00:36:46: was wir sagen E-Rechnung B to B Ja, steuerpflichtige Steuerware Leistungen und von der Erstellung.
00:36:56: Das ist ganz wichtig.
00:36:57: sind Stand heute hat zumindest kleinen Unternehmer ausgenommen.
00:37:00: das auch das kann sich ändern.
00:37:01: nur damit jetzt wir wissen also btb ist der relevante Business-to-Businesser Unternehmenskunden.
00:37:05: Wie viele Prozent der Mandanten sind gut aufgestellt?
00:37:08: Ist eine sehr gute Frage!
00:37:14: Ich weiß die Antwort doch nicht.
00:37:15: mich würde nur deine persönliche Einschätzung interessieren weil ich Bauchgefühl, da gibt's schon noch ein bisschen Luft.
00:37:23: Also ganz ehrlich ich glaube wenn wir bei Unternehmen irgendwo vielleicht bei dreißig Prozent wären dann wäre man glaub ich schon echt gut dabei beim über alle Unternehmensgrößen gerechnet.
00:37:45: Ich glaube große Unternehmen sind tendenziell ein bisschen besser hier und da aufgestellt.
00:37:53: mein Lisa ganz ehrlich Ich rede ja manchmal mit Handwerkern, die mir irgendwie vor die Flinte laufen.
00:37:57: Weil sie bei uns mal was zu tun haben und fragen, wie schaut's mit E-Rechnung aus?
00:38:01: Die meisten sagen dann, ah ja hab ich mich noch nicht beschäftigt.
00:38:03: meine ganz leid mir etwas gesagt habe ich hab es mir noch nicht angeschaut.
00:38:06: Und wenn man das so statistisch drüberlegt einer von drei Handwerkern sagt Ja ich habe mich damit schon beschäftigt.
00:38:13: Dann sind wir so bei den dreißig Prozent.
00:38:14: Ich denke dass ist ein relativ realistischer Wert.
00:38:16: nur wer angehört.
00:38:17: Siebenundzwanzig wirds die ersten massiv treffen und damit empfangsseitig auch vor allen Dingen alle deutlich massiver treffen als heute.
00:38:24: Denn jeder kriegt eine Telekom-Rechnung.
00:38:26: Jeder bekommt eine Rechnung einer Steuerkanzlei, die im besten Fall ja auch über Achtundertausende Euro Umsatz machen.
00:38:31: Jeder bekommen eine Rehnung vom Internetanbieter.
00:38:33: Jeder geht bei der Metronik einkaufen.
00:38:34: Jeder kauft vielleicht mal irgendwie beim Medienmarkt einen neuen Computer.
00:38:37: Das sind alles Leute, die plötzlich in die Rechnungen erstellen müssen zwingend!
00:38:43: Danke für deine Einschätzung.
00:38:44: ich hätte tatsächlich auch dreißig bis vierzig geschätzt.
00:38:46: daher deckt sich unsere Einschätzungen jetzt auch so aus der aus der Steuerkanslei Perspektive.
00:38:51: Ich bedanke mich, herzlich für all dein Input Michael.
00:38:53: Ich hoffe dass wir einige Leute motivieren können das Thema jetzt dann anzugehen und sich bei Fragen an uns beziehungsweise die Dativ zu wenden.
00:39:01: Sehr gerne!
00:39:02: Und freue mich oder bin gespannt wie sich das entwickeln wird.
00:39:05: Vielen Dank!
00:39:06: Vielen Dank und bis nächste Woche Donnerstag zur nächsten Folge.
00:39:09: Vielen dank, dass ich da sein durfte und wir hätten noch zwei Stunden länger reden können.
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