Folge 30 – Energie & Mittelstand: Die Realität 2026

Shownotes

Was passiert aktuell wirklich am Energiemarkt?
Warum geraten viele Unternehmen bei Energiekosten zunehmend unter Druck?
Und weshalb reicht es längst nicht mehr aus, einfach „den günstigsten Tarif“ einzukaufen?

In Folge 30 von wiba.talks sprechen Norman Köhler und Florian Helmensdorfer über die Realität vieler mittelständischer Unternehmen im Jahr 2026.

Es geht um:
➤ volatile Energiepreise und fehlende Planbarkeit
➤ weshalb strategischer Einkauf heute wichtiger ist als kurzfristiges Reagieren
➤ und warum Transparenz und Beratung für viele Unternehmen zunehmend entscheidend werden

Die Folge zeigt praxisnah, wie Unternehmen Energiekosten besser verstehen, Risiken reduzieren und Einkauf strukturierter aufbauen können – gerade in einem Marktumfeld, das sich permanent verändert.

Außerdem sprechen Norman und Florian darüber, welche Herausforderungen der Standort Deutschland aktuell mit sich bringt und warum langfristige Planung heute wichtiger ist denn je.

Reinhören lohnt sich!

#wibatalks #Energiepreise #Mittelstand #Unternehmertum #Energieeinkauf #StandortDeutschland #Energiekosten #KMU #Wirtschaft #Transformation #Strategie #wibatax

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zur heutigen Folge von Vybertalks.

00:00:03: Heute ist unser Gast, der Norman Köhler von der SGB Energie GmbH erst mal herzlich Willkommen.

00:00:08: Schön dass Sie da sind!

00:00:09: Ja, sehr schön das ich kommen dürfte ja.

00:00:11: Freut uns sehr.

00:00:13: Vielleicht zum Einstieg was unsere Zuhörer immer sehr interessiert so ein bisschen der persönliche und der unternehmerische Weg.

00:00:19: Wenn sie es einfach mal abholen über ihren Weg, was sie da gemacht haben, was ihre Station waren...

00:00:26: Ja gut.

00:00:27: Bin ja schon ein bisschen älter, hat mal viele Stationen.

00:00:29: aber so hauptsächlich habe ich angefangen irgendwann E-Technik zu studieren.

00:00:34: Damals Tegodammstadt, da hatte ich eine gute Idee war sehr anstrengend aber es hat auch viel Spaß gemacht und ich hab's schon immer gerne mit Elektro oder physikalischen Sachen zu tun gehabt.

00:00:44: Viel Mathematik gemacht.

00:00:47: So nach ein paar Jahren festgestellt, ich versteh manche Meetings nicht so.

00:00:51: Ich brauch mehr BWL und dann hab' ich nochmal BWF studiert Und dann die Kombination aus quasi E-Technik, BWL.

00:00:58: Das war eine gute Wahl.

00:01:00: Hab später in St.

00:01:00: Gallen noch mal ein bisschen vertieft datengetriebene Geschäftsmodelle gemacht und halt das auch immer noch für einen guten Weg in die Zukunft.

00:01:13: Und

00:01:15: dann ging es los in der Berufswelt?

00:01:18: Was haben Sie da zuerst gemacht?

00:01:19: Also die ersten Einstiegsthemen waren Reifenhandel europaweit, war ganz abgefahren.

00:01:26: Was man immer so macht dann irgendwann ja so gut vor knapp zwölf Jahren glaube ich bin eingestiegen im Bereich Strom und Gas Handeln und auch erst als CFO mehr Finance aber dann im Bereich Terminhandel Börsenhandel Strom und Gass spezialisiert und jetzt mich immer weiter entwickelt in strategischen Energieeinkauf.

00:01:47: Genau, und das machen sie jetzt auch aktuell mit der SGB Energie.

00:01:50: Vielleicht wolltest du da mal ein bisschen erklären was macht das Hauptunternehmen?

00:01:54: Was gibt es noch für andere Spaten?

00:01:56: Was ist die Idee?

00:01:56: wo soll der Weg auch hingehen?

00:01:59: Ja relativ junges Unternehmen.

00:02:00: für einen Energiekonzern oder EVU sagt man heute abgekürzt ja ja der Weg is ... hin zum Kunde.

00:02:08: Wir sind ein klasser B-to-B Anbieter, der jetzt nach und nach Spaten ausbaut in Bereich auch Privatkunden... ...und modernes Denken.

00:02:17: Ja jede Firma die wir haben mehr um einzelne Spaten,... ...wo z.B.

00:02:21: Lösungen für Energieeffizienzmaßnahmen angeboten werden oder... ...für Privat Kunden spezielle Tarife.

00:02:28: Ich bin der Meinung man sollte immer das was man macht gut machen.

00:02:31: Und dazu viel!

00:02:33: Dinge einzeln schlecht machen.

00:02:35: Und deswegen, klassisch sind wir die Basis der Mutterkonzerne eigentlich, die SCB Energie ... Die ist ein klasser B-to-B Anbieter und da sind wir auch platziert im Mittelstand.

00:02:47: Das heißt Sie machen Stromhandel?

00:02:50: Gas Handel?

00:02:52: Was kann man sich vorstellen von der größten Ordnung?

00:02:54: Wo sind sie denn unterwegs?

00:02:55: Wie viele Kunden haben Sie?

00:02:56: Wie groß sind die Kunden ungefähr?

00:02:59: Ist ja mal die Größe der Kunden ... geht ab, ich sag mal im Mittelstandskunde vielleicht mit ... ... siebzig tausend Kilowattstunden los.

00:03:06: Bis hin zu Großunternehmung mit über hundertfünfzig GWH also ... ... wir reden dann im GWH Bereich.

00:03:12: das ist schon eine richtig große Größe.

00:03:15: Wir haben so um die fünfzehntausend Kunden aktiv.

00:03:17: im Moment in Bewirtschaftung sagt man ... ... man kennt nicht jeden einzeln aber manche wo ich so angefangen habe... Die Namen kennt man immer noch.

00:03:27: Was haben die so für Herausforderungen, die Kunden?

00:03:30: Man kommt zu ihnen oder was ist das, wo die am meisten Wert drauflegen?

00:03:33: Ist es mehr einfach der nackte Preis für den Einkaufs- oder was sind die wichtigen Themen?

00:03:40: Wenn man mal zurückspult vor ein paar Jahren ... Vor fünf bis sechs Jahren war's sehr oft preis.

00:03:47: Letzter Cent war wichtig.

00:03:48: Heute geht's eher in Richtung Beratung.

00:03:51: Viele sind verunsichert.

00:03:52: Viele haben jetzt aktuell auch Angst.

00:03:55: Da geht es eher darum, wie kann ich dann wann die Energie am besten einkaufen?

00:04:00: Ich sage beste und nicht günstigste oder billigste.

00:04:02: also bei uns.

00:04:03: wir sind keine Billighämer, die jetzt die billigsten Preise raushauen sondern ganz bewusst hier Serviceleistung bieten.

00:04:12: Was kann man sich da vorstellen?

00:04:13: Welche Serviceleistungen sind dabei?

00:04:16: Neu im Prinzip.

00:04:17: wir analysieren Lastgänge, das Lastverhalten des Kunden den B darf.

00:04:21: Man sagt immer Kunden nutzenszentriertes Denken.

00:04:24: genau da setzen wir an.

00:04:25: Wir gucken was braucht denn der kunde und wann brauche welches Produkt dann?

00:04:29: Wir schneiden also nicht rein und sagen er der Brauch jetzt unseren b Tarif Und dass der A-Tarif sondern wir finden für diesen Kunden genau den richtigen Einkaufsmoment.

00:04:40: okay

00:04:40: Also ist weniger weniger standardisiert Sondern dann schon sehr Kunden individuell.

00:04:45: ja was sie machen

00:04:46: bei den größeren Kunden.

00:04:48: Wir haben natürlich auch Tarife, wo wir sagen okay, sag mal mal ... Dönerladen.

00:04:55: Da haben wir einfach einen Preis auch, wo ganz genau passt und auch für die Gastro passt

00:05:00: usw.,

00:05:00: verschiedene Dinge.

00:05:02: diesen standardisiert allerdings ab einer gewissen Größe müssen sie oder behaupt ich mal sollte man strategisch einkaufen.

00:05:09: das heißt man kauft nicht mehr von der Stange sondern überlegt sich langfristige Sicherheitsmaßnahmen, die notwendig sind.

00:05:15: Sicherheit ist ein gutes Thema.

00:05:16: Sie haben ja gerade das Thema Krise angesprochen, die wir ganz aktuell im Iran haben.

00:05:22: Was löst es aus bei Ihnen an den Märkten?

00:05:25: Was beobachten Sie da auch im Kundenverhalten vielleicht hinten raus?

00:05:29: Was können sie uns mitgeben?

00:05:32: An Krisen und derdige Explosion von Preisen gewöhnen wir uns langsam.

00:05:38: also wenn ich früher solche sehr starken Preis Schwankungen gesehen habe gut Man muss sehen, an welchem Tisch sitzt man.

00:05:45: Wenn man Händler ist und ich handle mit Energie, dann ist es erfreulich weil die Preise steigen und wenn ich jetzt zu viel Menge habe, dann verkaufe ich die und mache Geld damit.

00:05:54: Das machen Großkonzerne auch.

00:05:58: Man sieht das auch in den Balancen dass es passiert.

00:06:00: aber wenn man jetzt sieht, dass wir immer wieder schneller in Probleme kommen und ich nenne das schon Problem Langfristig gesehen ist das für die ganze Wirtschaft weltweit ein Riesenproblem.

00:06:12: Wir kommen ja von einer Krise in die nächste Krise,

00:06:15: d.h.,

00:06:15: jetzt mit der Corona-Krankheitsbedingung irgendwie, kommen wir immer mehr in einen Angriffskrieg, der dann dazu mündet, dass man jetzt solche Explosionen sehen kann.

00:06:26: Unsere Explosion bedeutet gerade im Gas, dass sich die Preise kurzfristig verdoppelt haben.

00:06:32: Das für energieintensive Unternehmen ... Wenn das so bleibt, ein Riesenproblem.

00:06:38: Jetzt hat sich der Kunde im Idealfall vorher abgesichert langfristig.

00:06:43: Wahrscheinlich gibt's auch genug Kunden, wo es nicht der Fall ist.

00:06:46: Gibt's dann bei Ihnen Anrufe und Sie müssen verkünden, dass es jetzt doppelt so viel kostet wie vor drei Wochen?

00:06:52: Kann man sich das so vorstellen?

00:06:55: Man muss aber sagen, man kann sich absichern.

00:06:58: Das geht also ... Auch jetzt ist es so, für den nächsten Monat ... ein Monatshedge machen können, also sie können nächsten Monat Energie einkaufen.

00:07:06: Dass das weder lustig noch andere Sachen hervorruft.

00:07:09: aber es ist eine Maßnahme kurzfristmaßnahmen zu sagen okay die nächsten drei Monate kaufen wir jetzt einen.

00:07:16: Zeist drum fünf Cent zum Beispiel für Gas?

00:07:19: ne?

00:07:19: Wir kaufen für fünf Cent Gas jetzt ein für drei Monate und warten mal ab.

00:07:23: oder eine andere Geschichte die man nutzen kann, gerade im Strom.

00:07:28: Das ist so.

00:07:28: wir haben jetzt immer mehr Helligkeit.

00:07:30: Wir kommen immer mehr in die Sonnenphasen rein das heißt die sogenannten Peakzeiten, die sind von acht bis zwanzig Uhr Werktags, die werden immer günstiger.

00:07:40: und sowas nutzt man beim Einkauf aus dass es unser Beratungsstärke wohl sagt naja wir lassen sonst mal Base einkaufen weniger Peak weil Peak holen uns die günstigen Preise.

00:07:49: Wir helfen dann kurzfristig dieses Problem kleiner zu machen.

00:07:53: Wir lösen es nicht, aber kleiner oder besser langfristig gesehen muss und sollte jeder Kunde auch bis zu drei Jahre erst mal voraus auch denken mit uns dann ins Gespräch gehen.

00:08:04: was macht wann Sinn?

00:08:05: rollierende Einkauf machen das sind alles ja streb strategische energieeinkaufen und dass ist kompliziert Aber ist auch kein Hexenwerk.

00:08:13: also man muss den Kunden allerdings kennen.

00:08:16: Also wenn man einfach nur einkauft irgendeine Menge blind Das ist ein Riesenproblem.

00:08:21: Wie kann man sich sowas vorstellen, weil sie müssen ja dann im Prinzip ziemlich genau verstehen bei den Kunden.

00:08:26: Wann brauchen die Energie zu welchen Zeiten wie viel vielleicht noch nach Jahreszeiten verschoben?

00:08:31: Nach Tageszeit verschoben?

00:08:33: haben Sie da wie so ein standardisierten Prozess wo sie das abfragen wie läuft es ab?

00:08:37: ganz am Anfang war's mal so Ja, ein Excel irgendwie mal selber gebaut was ja.

00:08:43: Mittlerweile ist es auf einem anderen Niveau.

00:08:44: wir schauen uns wirklich also beim Strom zum Beispiel viertelstündliche Lastgänge an mit dem vierteltestündlichen Preis.

00:08:50: Also heute das dynamische Preise erzählt man so viel.

00:08:53: Das gab's schon vor Jahren.

00:08:54: also diese RLMs heißen sie bei uns.

00:08:57: also da sind Großkunden dann die werden jede Viertel Stunde gemessen.

00:09:01: Dann gibt's Smart Mieter auch wobei kleinere Kunden auch gemessen wird.

00:09:05: also ich hatte früher mal gelernt Messensteuern regeln Das ist so eine Dreifaltigkeit.

00:09:10: Und genau das nutzen wir aus, wir schauen uns jede Viertelstunde an, bewerten dass ... Wie ist das Verhalten?

00:09:16: Ist das temperaturabhängig also Korrelationsanalyse zum Beispiel oder ist der Kunde klimamäßig unterwegs?

00:09:22: Oder viele Industriekunden haben Druckluft.

00:09:24: Die wissen gar nicht, dass Druckluften ein Riesenproblem ist.

00:09:26: Oder sie wissen es, nehmen's hin und oftmals gibt technische Lösungen gerade, dass man mit Drucklufte umgeht.

00:09:34: Also viele Themen, wenn wir jetzt über Strom reden Strom ist nicht gelb und nicht grün, muss man sehen dass das meistens Motoren sind.

00:09:44: Und da muss man physikalisch auch verstehen den Kunden lesen können.

00:09:48: also gerade Lass-Spitzen ist ein Thema.

00:09:50: jetzt reden wir nur über den Energiepreis.

00:09:52: Das ist dann die ganze Miet.

00:09:54: viele viele Kunden haben zehn bis fünfzehn unten.

00:09:56: mehr Prozent ihrer Energiekosten kommen von den Leistungspitzen und Das ist auch ein Thema.

00:10:02: ja so wie schnell brauche ich Energie und wir müssen Eins machen ist einfach wie möglich erklären, dass der Kunde das ja nicht sein Spezialgebiet also zum Beispiel Kunststoffpressen.

00:10:14: Ich kann keine Kunststoffpresse bedienen aber ich kann eine Kunststoff presse lesen elektrisch auslesen weiß wie sie wie Sie isst im Handlaufverhalten und dann schaut man sich an übers Jahr ein weg.

00:10:24: wie viel zb Basemenge Pikmenge braucht dieser kunde in januar im februar usw.

00:10:30: wird monat spezifisch eingestellt

00:10:33: Okay.

00:10:33: Jetzt haben Sie ja schon ein bisschen das Preisthema auch angesprochen, die Preise sind da denke ich auch stark politisch beeinflusst, sei es jetzt durch Besteuerung oder sei es natürlich auch durch die Themen wie einfach bei uns mit der ganzen Energiewende umgegangen wird, wie das alles organisiert wurde?

00:10:49: Wie ist da Ihr Blick darauf?

00:10:50: wo sehen sie da die Probleme?

00:10:51: und auf der anderen Seite was würden sie sich da wünschen von der Politik?

00:10:56: Wenn man kein Politiker ist, ist es leicht zu sagen dass das alles schlecht ist was die machen.

00:11:01: Ich glaube die jetzigen Politiker stehen auch von einer riesen Herausforderung.

00:11:05: genauso wie vor zwanzig dreißig Jahre gab's andere Probleme aber heute muss man mal eins sehen Die Globalisierung führte zu dass zum Beispiel jetzt der USA Angriffskrieg direkte Auswirkungen hat auf Deutschland nicht nur auf Deutschland auf Europa auf die ganze Welt.

00:11:23: Das war früher, glaube ich anders.

00:11:25: Da gab es mehr Autargie und mehr Unabhängigkeiten.

00:11:28: Man hat als Land sich auch mehr stabilisiert, resilient aufgestellt.

00:11:33: Ich glaube ohne zu blämen oder zu schämen, da sind wir schwach geworden.

00:11:38: Wir sind extremst abhängig gerade im Energiesektor.

00:11:43: Aber die Summe von Minus gab noch nie Plus.

00:11:48: Also ... Das wird doch nix.

00:11:50: Das heißt, nicht dass so viel Fehler gemacht worden sind in Einzelthemen aber zum Beispiel die Energiepolitik der Vergangenheit war hauptsächlich im CO-Zweih.

00:11:59: So man hat CO-zweih gedacht Reduktion ist was Gutes ne?

00:12:03: Wenn man mal Physik verstanden hat wenn mir die Ursache von etwas angeht dann muss es net besteuern.

00:12:09: Wenn ich also vermeide CO-zustoßen Da muss sie sich nicht versteuern.

00:12:14: Heute haben wir das Problem, dass wir gerade in Deutschland die höchsten Energiepreise haben.

00:12:18: Nicht nur wegen der Energie selber, sondern wegen den Umlagenabgabenversteuerung.

00:12:24: und da wünsche ich mir immer mehr, dass gerade jetzt bei so geopolitischen Maßnahmen oder Krisen ... Wir haben eine Krise jetzt grad.

00:12:31: Und zwar schlimm!

00:12:33: Nicht nur, dass Menschen sterben, dass Angriffsriege passieren, dass Länder eingenommen werden.

00:12:38: Wir haben vor allen Dingen langfristige Störungen.

00:12:41: Und wenn man sieht, wie viele Unternehmen mit Energie zu tun haben.

00:12:44: Früher war Energie selbstverständlich.

00:12:47: also hat überall gesagt ja Stromsteckdose fertig so langsam kommt ein Bewusstsein.

00:12:53: So langsam geht es an eine Grenze wo auch der Mittelstand allein gelassen wird.

00:12:57: aus meiner Sicht hier muss ganz schnell von der Politik einer schnelle Maßnahme sein nicht zu viel reden die Steuern nach unten ziehen direkte Hilfen anbieten weil Es geht an die Substanz vom Mittelstand und das muss eine Regierung bieten.

00:13:11: Okay.

00:13:12: Das heißt direkte Hilfen, da würden Sie dafür plädieren, dass man wirklich sagt zum Beispiel Unternehmen können einen gewissen Unterstützung beantragen auf Basis des Energieverbrauchs dergleichen?

00:13:22: Genau so.

00:13:23: was.

00:13:24: oder halt Belohnungssektoren.

00:13:26: Ich kenne viele Firmen die waren sehr fleißig.

00:13:29: Die haben Solar sich gemacht uns und so weiter.

00:13:31: also sie sind im grünen Gedanken voll drin.

00:13:35: ja und ich sag mal so bei zB beim Gas gibt es trotzdem eine Steuer drauf.

00:13:42: Man könnte auch mal sagen, dass die Leute, die sich darum gekümmert haben, auch eine Belohnung kriegen.

00:13:46: oder gerade energieintensive Unternehmen, die muss man stützen.

00:13:50: Ich lese von der Firma Bosch, die schließt Werke.

00:13:54: Ich läse von einer Porsche, wo der Ebit extremst eingebrumpt ist.

00:13:59: Ja ich lese es von der ZF, das war ein Aushängeschild.

00:14:03: Ich selber wollte dann mal arbeiten.

00:14:06: Woher denke ich Mist?

00:14:07: Also was passiert hier?

00:14:09: Und diese Energiekrise, die wir jetzt sehen.

00:14:13: Der Tsunami ist noch nicht zu Ende.

00:14:15: Wir sind immer noch in steilen Kursen unterwegs und versuchen natürlich auch Kunden zu beraten.

00:14:20: Es ist dann zu spät oft.

00:14:22: Viele Kunden haben wir schon längerfristig beratet.

00:14:24: Die sind sehr beruhigt, da passiert nichts.

00:14:27: Aber was man sehen kann, ist dass jetzt ... die Kunden, die eben in dieser Situation hängen, die haben jetzt ein Problem und brauchen eine Hilfe von unserer Seite her.

00:14:39: nix ändern.

00:14:40: Ja, klar!

00:14:41: Wie wird sich das entwickeln aus Ihrer Sicht?

00:14:43: Sie haben gerade gesagt so ein Zeitraum ist vielleicht zu drei Jahre den man einigermaßen prognostizieren kann oder auf dem man schauen sollte.

00:14:50: jetzt haben wir natürlich diese ganz akute Krise.

00:14:52: ich glaube da ist es sehr schwer zu sagen wie geht es zur Ende?

00:14:54: wann geht es zu Ende?

00:14:55: was passiert?

00:14:56: aber wie ist ja Blick in die Zukunft?

00:14:58: wie werden sich Energiepreise entwickeln?

00:15:00: Ich hoffe dass ja die Regierung und auch die ganzen Unternehmen nicht nur PV getrieben sind weil was ich sehe is Nur PV, PV.

00:15:11: Das ist ein Riesenthema und man sieht das jetzt schon in Q-Zwo und Q-Trei... ...dass es einen Überschuss an PV Einspeisungen schon gibt.

00:15:18: Und neue Anlagen kommen noch ins Netz.

00:15:21: Wir müssen auch zusehen dass wir andere Arten... ...das wir Windkraft zum Beispiel fördern.

00:15:26: dass wir auch in Bayern mal wieder ein Windkraftrad bauen.

00:15:29: Dass wir das mehr fördern, weil die Kombination aus Wind und Sonne ist sehr gut.

00:15:35: Ich finde den Weg in die regenerative Energie sehr gut.

00:15:37: aber was man sehen kann ... Wir reden jetzt relativ viel über Strom.

00:15:43: Unser Hauptthema ist Gas.

00:15:45: Wo sind denn die Gasförderung?

00:15:48: Deutschland selber hat Gas!

00:15:50: Da müssen wir selber auch ran.

00:15:51: Wir müssen selber Gas erzeugen und holen.

00:15:54: an der Nordsee oben gibt's so was.

00:15:56: Man muss auch sehen, das ist kein Deutschlandproblem, sondern da sein EU mindestens Problemen.

00:16:01: Also ich würde mal sagen alle in diesem Topf sollten sich fair verhalten, was man manchmal sehen kann, dass in Krisenzeiten es doch dann nicht so ist.

00:16:11: und genau hier muss es so sein als ich glaube Deutschland zahlt sehr viel hier in den Topf rein und braucht auch dann Nutzen.

00:16:18: ja wir haben die Atomkraftwerke zum Beispiel abgeschalten was ein sinnvoller Weg war.

00:16:23: Im Nachhinein sind sie alle schlauen und sagen, das hätten wir lieber nicht machen sollen.

00:16:27: Natürlich kaufen wir jetzt von anderen Ländern Atomkraft direkt an der Grenze ein.

00:16:32: Das kann niemand verstehen.

00:16:33: Und es hätte eine EU-weite Regelung über Atom Kraft geben müssen.

00:16:38: Die Alleingänge von Deutschland sehe ich als Problem.

00:16:42: Vielleicht besinnt man sich wieder einer Resilienz europaweit stärkt vor allen Dingen den Wirtschaftsstandort.

00:16:48: Ich sehe immer mehr, dass Deutschland hier in ... die Schieflage schon gekommen ist und noch weiter.

00:16:55: Reinkommt.

00:16:56: Ja,

00:16:56: das Thema Gasförderung finde ich sehr interessant jetzt als Leih.

00:17:00: Sie sagen es gibt ja Gas.

00:17:03: Warum fördern wir's nicht?

00:17:04: Ganz einfach gefragt weil man doch durch diese Krise mit Russland vor allem dann gemerkt dass dann relativ schnell gehen kann, dass die bestehenden Quellen versiegen bzw.

00:17:15: Als Leie im Energiebereich glaube ich war vielen einschließlich mehr gar nicht so bewusst wie viel Prozent man aus einer Quelle letztendlich bezieht oder von einem Land.

00:17:26: Woran liegt es, dass da nicht mehr passiert in dem Bereich?

00:17:29: Ich glaube das Problem ist ja, dass zum Beispiel viele nur über den Strom reden und damit ist der Fokus beim Strom.

00:17:35: Heute die wenigsten wissen wir verbrennen Gas für die Stromerzeugung.

00:17:40: Für sie gerade total erwahnt sind.

00:17:42: Na er ist ja klar wenn man für sich sieht Wirkungsgrad also irgendwie verliert man doch irgendwas.

00:17:48: Das wird dann halt direkt erzeugt und Stroms sind Elektronen und kein Gasbestandteil.

00:17:53: Also, physikalisch ist das schon mal fragwürdig.

00:17:55: Was Sie sagen, es ja ... Woher kommt das Gas?

00:17:58: Man kann den Nazi-Gas holen.

00:18:00: Das Thema ist wie teuer ist das.

00:18:01: Wie ist die Technologie?

00:18:02: Man hat dann meinen Sachen zum Beispiel auch gesagt.

00:18:05: Fracking ist so ein Schimpfwort.

00:18:07: Das wollen wir nicht.

00:18:09: Gleichzeitig beziehen wir Gas aus Frackingländern.

00:18:13: Da interessiert's uns dann wieder nicht.

00:18:16: Also das steht in keinem Verhältnis.

00:18:18: Und ich hab vorhin gesagt Autagie und sich selber schützen.

00:18:21: Da muss der Schutz, der Bürger und des Mittelstandes auch mal über solche Themen stehen.

00:18:27: Da muss man harte Entscheidungen treffen, auch wenn das manche Leute nicht mögen ... Dann ist ein Standpunkt da wir wollen Resilienz sein.

00:18:34: Und dann nimmt man eben die Ressourcen.

00:18:36: Wir haben Geothermie-Möglichkeiten ja?

00:18:39: Also man muss ja sehen, wenn man europäisch denkt, haben wir viele Möglichkeiten in jedem Land.

00:18:45: Nur dass es darf nicht sein, dass jeder für sich nur denkt.

00:18:48: Ja!

00:18:49: Wir haben Wasserkraftwerke in Österreich Ja, dann ist das halt ein Europathema.

00:18:54: Dann nützt Europa dieses und nicht nur Österreich.

00:18:57: Ich mag Österreich total, du warst schon da!

00:18:59: Ich finde es total toll weil Wasserkraftwerk einfach schön ist.

00:19:04: Aber generell muss man weiter denken.

00:19:06: Man muss geopolitisch denken.

00:19:08: und vor allen Dingen eins ist klar von einer Krise kommen die nächste.

00:19:11: Und wenn es natürlich so was weitergeht dass wir wie die USA einfach Länder einnehmen, weil das so ist und wird das hin nehmen Da müssen wir mitrechnen, dass das immer wieder passieren kann.

00:19:23: Und da muss man sich als Europa auch mal anders aufstellen sagen.

00:19:26: Ja gut, mit uns nicht.

00:19:28: Absolut!

00:19:29: Wir können es ja nur, sag ich mal begrenzt beeinflussen als Unternehmer die politische Landschaft.

00:19:34: Was wir natürlich beeinflussend können eher ist das eigene Unternehmen und sie damals zurückschauen so auf die Anfänge der SGB bis heute.

00:19:43: Sie wachsen ja wahnsinnig stark und werden größer.

00:19:46: was waren da so?

00:19:47: die zwei drei unternehmerischen Entscheidungen und Schritte wo sie sagen Rückblicken dass das waren so die Game Changer oder was sehr viel gebracht hat was gut gelaufen ist.

00:19:57: Ich glaube, das zuhören.

00:19:59: Also das war als Meister gut, wie ich in die SGB reingekommen bin.

00:20:03: Das war auch das wichtigste Kunden-Nutzenzentriertes Denken den Kunden zu hören und vor allen Dingen jetzt in so Zeiten zusammenstehen.

00:20:11: Das heißt kunden wir zuhren ja jetzt die Preise steigen lassen uns die Abschläge immer so ein Thema Vorauszahlung mal kurzfristig minimieren oder wir müssen sie anheben.

00:20:23: da muss man mit den Leuten reden.

00:20:25: Was ein Changer war, war auf jeden Fall dass wir den Mittelstandskunden Börsen nahe Tarife anbieten.

00:20:31: Das gab's so in der Form ganz selten.

00:20:33: meistens hat man nur Gerede darüber bei uns besitzen mit den Mittelstandskunden an Börsenscreens direkt sie sehen live was es ist und wir nehmen zum Beispiel bei uns eine Servicegebühr.

00:20:43: da weiß jeder was das ist und er kann direkt dem Preis einer Börse sehen vergleichen nehmen.

00:20:50: das war früher Ganz selten so.

00:20:52: Da gab's irgendeine Namen, auf jeden Fall am Preis im Internet.

00:20:55: Dann hat man da gesehen, neun Komma fünf Cent kostet das ... Was es genau ist weiß auch keiner.

00:21:01: Warum das so viel kostet, weiß auch keine.

00:21:03: Wir wollen Klarheit und Wahrheit.

00:21:04: Das ist ein Game-Changer, wo die Leute wissen ja ich weiß, woher es kommt?

00:21:09: Und das ist mein Preis.

00:21:10: Und dann vor allen Dingen mit der Planbarkeit.

00:21:13: in solchen schwierigen Zeiten sind jetzt viele von unseren Kunden einfach entspannt.

00:21:18: Okay, super!

00:21:20: Und wenn Sie mal unternehmerisch in die Zukunft blicken, wo wollen sie hin mit der SGB?

00:21:25: Welche Spaten wollen Sie aufbauen und was wollen Sie mehr machen.

00:21:29: Wie stellen Sie sich das vor?

00:21:30: Was sind die Ziele?

00:21:32: Ja, Wachstum immer.

00:21:35: Wachsum ist so ein Ziel.

00:21:36: Ich würde sagen, das sagt jeder CEO seiner Firma.

00:21:39: Er wird sagen, gesundes Wachsom zu unserem Bord stehen, Vertrauen schaffen – das wäre mir wichtig!

00:21:46: Ich glaube, dadurch entsteht schon Wachstum von allein.

00:21:50: Natürlich sind wir ebbit orientiert.

00:21:51: Wir sind keine GGMBH.

00:21:54: Also natürlich wollen wir Gewinne erzielen aber auch die Gewinnen nutzen fürs Unternehmen für das Wachsen.

00:21:59: ich will gerne auch junge Leute inspirieren dann bei uns zu lernen und zu wachsen.

00:22:06: Die Strukturen merkt man ja wenn immer größer.

00:22:08: damit wird es eher so eine Matrix-Struktur auf einmal wird alles ein bisschen schwieriger manchmal Und dann wünsche mir einfach dass wir diesen Bruch schaffen von, ich sag mal, Mittelstandsunternehmen.

00:22:18: Was aber immer für ein Mittelstand da ist.

00:22:20: Das ist das Ziel.

00:22:23: Wenn Sie auch mal so vielleicht von der anderen Seite zurückblicken gibt es Sachen wo sie sagen, da haben wir eine nicht-so gute Entscheidung getroffen oder würden Sie heute anders machen?

00:22:34: Na ja gut, wir haben manchmal gedacht, wir bauen irgendwelche Softwaren und kaufen welche ... Und haben dann festgestellt, die kann das gar nicht!

00:22:43: Was machen wir jetzt?

00:22:44: Und ja, da ist man als junges oder jungeres Unternehmen auch oft dann läuft man gegen eine Wand erst mal.

00:22:50: Aber was ich feststellen kann, wenn man die richtigen Leute im Team hat ... Ja gut, da macht man was draus.

00:22:55: Dann hat man erstmal festgestellt das war keine coole Entscheidung.

00:22:58: entweder stampfen wir es jetzt ein oder drehen's rum und machen es besser daraus.

00:23:03: Ich glaube der Wille nach vorne zu gehen Der Wille zum zum Wachstum, zum Erfolg zu kommen und das als Team.

00:23:10: Das macht's aus!

00:23:11: Und diese, ich sag mal Rückschläge... Ich hab das teilweise mit Humor genommen.

00:23:16: Wenn es kein dynamischen Tarif kann dann machen wir einen.

00:23:22: Genau.

00:23:22: Sie haben es schon auch gesagt, sie haben jetzt fünfzehntausend Kunden mittlerweile doch in unglaublich kurzer Zeit.

00:23:28: da wird mich immer interessieren dann so auf dem Bereich Marketing und Vertrieb.

00:23:33: Jetzt gerade im Marketing im BtoB-Bereich was sind aus Ihrer Sicht die Erfolgshebel?

00:23:38: Was hat Ihnen am meisten gebracht?

00:23:41: Ich glaub, heute ist diese moderne Marketing dieses Omni Channel was man da so lebt.

00:23:46: Wenn mal einmal ein A drückt heute dann ist dieser Buchstabe A in hundert verschiedenen Kanälen und wird dann automatisiert mit KI bearbeitet.

00:23:54: Das is'n Schub wo auch ja doch Mittelstandsunternehmen wie wir groß gehen WH sind wir jetzt ja auch schon So klein sind wir gar nicht mehr.

00:24:04: Aber Fakt ist dass das so kleinere Budgets die man hat Dass sie enormen Hebel haben.

00:24:10: Ich kann mich dran erinnern, da gibt's früher Marketingbudgets vielleicht von einer Million und zwei.

00:24:14: Es gibt bestimmt ... andere EVOs mit drei Buchstaben, die haben zehn Millionen Marketingbudgeten, ja?

00:24:21: Haben wir nicht!

00:24:23: Aber wir machen daraus was.

00:24:24: Und versuchen dann das Maximum zu erzielen.

00:24:26: Und diese moderne Ansprache, die heute überall jeden trifft, das find ich ein Riesenhebel.

00:24:32: Und ich merk selber, ich nutze sehr viel auch Chachibitie, andere Kis.

00:24:37: Ja.

00:24:38: Hab das gerade die Woche gesehen, man kann ganz schnell mal... Schreibt mir mal eine Internetseite.

00:24:42: Machen wir mal den Slogan.

00:24:44: Denkt mal drüber nach was das ist.

00:24:46: Man darf nur sein Hirn nicht abgeben.

00:24:47: also man muss es steuern mit diesen ja ich nenn's mal Befehlen oder Hilfsstellung und je länger man mit dem Ding arbeitet manchmal ein Frustitz einem so nach einer Stunde fängt der Ahnung wird auch doof.

00:24:59: Also aber den Nutzen von KI ist auch einen Riesenhebeltimmer auch unbedingt haben.

00:25:04: Das heißt, wenn wir vor seven, vier und zwanzigmal sieben Erreichbarkeit Verträge online abschließen es ist immer so ein ich nenn's mal Betreuungs-Spot dabei Wenn man eine Frage hat was ist denn überhaupt jetzt Base?

00:25:16: Was ist Pythus antwortet?

00:25:17: Ist halt sofort.

00:25:19: Früher waren das alles Menschen bezogen Und ich muss ja sagen Ich bin ja so einen Will.

00:25:24: natürlich viele Mitarbeiter aber Man muss da sagen dass die Multiplikatoren denken Da ist das heißt wenn ich natürlich Zum Beispiel ein First Level Support über eine Service Level KI.

00:25:35: Viele Fragen beantworten kann, dann ist das gut.

00:25:38: Aber viele Kunden also gerade die Großkunden, die brauchen menschliche Betreuung.

00:25:41: Ich glaube das ist unser was auch gesagt haben wo wollen wir hin?

00:25:44: Das darf man nicht verlieren!

00:25:46: Das ist mit einer unserer USPs.

00:25:48: Menschen reden mit Menschen Absolut,

00:25:50: absolut.

00:25:51: Trotzdem ist ja wie Sie gesagt haben, Kain riesen Themen.

00:25:54: Ich glaube für alle Unternehmen, viele fragen sich, wie gehen wir damit um?

00:25:58: Wie machen wir das?

00:25:59: Wie gehen sie damit um, ist es ein Thema wo Sie sagen, Sie tun das alles, sage ich mal Firmen intern abbilden, sich da einarbeiten einfinden oder haben Sie auch externe Unterstützung dabei?

00:26:09: Teils bringt's ja die Software schon mit und es gibt Open Source Projekte, die wir auch nutzen bei uns in der IT auch.

00:26:15: Da sind die sehr fit.

00:26:18: Was ich aber sagen muss, der tägliche Ablauf auch zum Beispiel beim E-Mail beantworten.

00:26:23: Das hilft unwahrscheinlich schnell zu werden.

00:26:26: Man muss nämlich aufpassen was man dann antwortet.

00:26:28: Nicht dass man... Ich hab da schon Dinge gesehen.

00:26:31: Gott sei Dank habe ich das nicht geschickt.

00:26:33: Da musst du mal aufpassen.

00:26:34: Aber KI Er setzt kein Mensch, hat mal sehr viel Mathematik gemacht.

00:26:38: Sehr viele dieser KI-Themen sind einfach ... vorhin hat man es auch bei der Wichswahnsinn.

00:26:43: statistische Methoden.

00:26:44: Das ist nichts anderes!

00:26:46: Da werden Entscheidungsbäume nach statistischen Methoden gemacht.

00:26:49: Es ist immer noch Mathematick und eine Technik, die man halberklären kann.

00:26:56: Und man muss selber aber sich selbst einbringen.

00:26:59: Der Mensch ist weit überlegen mit seiner Intuition.

00:27:05: Aber die Sumpiose, also das Nutzen Mensch und KI ist kein Gegner, sondern eher eine Waffe.

00:27:11: So sehe ich das.

00:27:11: Und so muss auch im Unternehmen jeder irgendwie geschult werden.

00:27:15: Das machen wir auch ... dass nicht nur KI genutzt wird, sondern auch das Hirn oder auch Fachwissen da ist.

00:27:21: Ich behaupte mal, wenn heute jemand anruft bei uns, ja toll, der weiß was Strom-Gas ist.

00:27:27: Ja?

00:27:28: Und das ist ja auch ein Aushängeschild.

00:27:30: Wenn ein Kunde anruf, hat er meistens ne Frage Und ich selber hast das schon, wenn ich will keinen Namen nennen.

00:27:36: Aber bei so einem Handyanbieter hab' ich letztens anrufen müssen ... Ich hab's dann mal eine Frau gegeben und hab gesagt, bitte nimm's selber!

00:27:44: Habe ich ne halbe Stunde mit irgendwelchen eins drei fünf neun?

00:27:48: Und zum Schluss hatte ich keine Antwort.

00:27:50: Dann war ich genervt.

00:27:52: Ja, das versteh ich ja.

00:27:52: Wenn

00:27:54: wir jetzt noch mal so in das Energiethema reingehen.

00:27:56: Wir haben auch viele Zuhörer und Kunden, die auch im energieintensiven Bereich natürlich ein unterschiedlicher Ausbrechen unterwegs sind.

00:28:03: Was wäre es da aktuell so?

00:28:05: ihr wichtigster Ratschlag?

00:28:06: Was sollte man tun in dem Bereich?

00:28:09: Ruhe bewahren.

00:28:10: Okay.

00:28:12: Sag mal mal so, die meisten größeren Unternehmen, die haben schon Einkaufsabteilung.

00:28:17: Die haben schon jahrelang sich beschäftigt mit dem Thema weil Energie intensiv und denen ist auch bewusst dass Wenn die Betriebswürde rechnen im DB eins irgendwie hängt der Strom oder das Gas Thema da drin.

00:28:29: Das heißt, sie haben schon einen Fokus und werden schon gut betreut sein.

00:28:34: Und dann müssen wir mal schauen dass sie dann wenn sie jetzt zum Beispiel zu uns kommen.

00:28:37: Zuerst was ich mache bevor wie preisig.

00:28:39: Ich rede gar keine Preise.

00:28:41: Ich möchte erstmal den Kunden kennenlernen Die Lastgänge haben wir ja vorhin schon gesagt, auslesen.

00:28:47: Wir haben das System, schauen wir ganz genau an und macht dann einen Einkaufsvorschlag mit zum Beispiel Quartalseindäckung, vertikal-horizontale Dranchen eindecken.

00:28:56: Alles so ein komplizierter Kram.

00:28:58: Aber das ist es gar nicht!

00:29:00: Die meisten Kunden wenn sie's mal sehen, wenn man zu überkannend Titel redet, sondern ganz normal redet und erklärt, dass brauchen Sie, das haben Sie letztes Jahr gehabt, dieses Jahr wie planen Sie das?

00:29:11: Das ist auch die nächste Frage, die oft vergessen wird Wie ist denn Ihre Planung?

00:29:15: Auf einmal hat er PV auf dem Dach.

00:29:17: Das verändert was, und man muss auch sagen viele, zum Beispiel Hotellerie, die bauen Elektro-Lade-Säulen hin über ... Und was haben sie jetzt?

00:29:25: Haben so Probleme?

00:29:26: Ja, Sie haben neue Probleme!

00:29:28: Und zwar richtige Leistungsspitzenproblemen, die hatten sie noch nie.

00:29:32: Ist das Netz überhaupt ausgelegt für ihre zwanzig Teslas?

00:29:36: Die dann abends um acht gleichzeitig laden.

00:29:39: Das sind alles so Themen... Erklärbar und machbar, aber man muss es Schritt für Schritt.

00:29:45: Da sind Systeme die ineinander greifen.

00:29:47: ich habe früher mich mit so system Theorien mal auseinandersetzt.

00:29:51: Alles einzeln ist erklärbar alles zusammen ist ein Problem.

00:29:58: Super spannend also mal aus der richtung des zu hören war mir ganz ganz vieles was wir heute besprochen haben überhaupt nicht bewusst was da dahinter steckt.

00:30:06: Wir machen gerne zum Abschluss von uns und folgen so eine Schätzfrage.

00:30:10: Jetzt würde ich Sie mal fragen, wenn man bei Ihnen Kunde wird?

00:30:14: Was denken Sie denn langfristig auf drei Jahre, fünf Jahre, wenn wir all diese Dinge berücksichtigt und gut macht und einstellt?

00:30:21: Was ist das Potenzial in Prozent ausgedrückt was man am Ende sich sparen kann an Energiekosten?

00:30:30: Schwierige Frage.

00:30:31: Wir hatten schon viele Kunden, die sehr viel eingesparten aber ich würde mal schätzen dass wir zwischen fünf und zwanzig und dreißig Prozent über die Zeit hinkriegen.

00:30:38: es ist manchmal nicht gleich erreichbar aber muss ja auch sagen die durchschnittliche Halterdauer war vorher auch woanders liegt bei sechsten halb Jahren.

00:30:47: Und da muss man sagen, gibt's ja Croson-Upselling Themen es gibt verschiedene Änderungen das heißt die Einsparung wird nicht sofort erzielt aber über so eine Zeitraum wie sie gesagt haben bin ich sicher wir schaffen fünfzehn bis dreißig Prozent bestimmt.

00:30:59: Das

00:30:59: klingt toll also Hut ab.

00:31:01: genau dann sage ich vielen Dank für das Gespräch heute.

00:31:03: Herr Köhler war wirklich super spannend.

00:31:06: danke dass Sie hier waren und genau dann an alle Zuhörer vielen dank fürs zuhören und bis zur nächsten Folge nächsten Donnerstag.

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