Folge 35 – Dörschell-Liste 2026: Das haben wir vor!

Shownotes

Was braucht der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer:innen, um zukunftsfähig zu bleiben?

In Folge 35 von wiba.talks spricht Robert mit Andreas Dörschell, Präsident der Wirtschaftsprüferkammer, über die aktuellen Herausforderungen und Pläne für den Berufsstand.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der WP-Beruf für junge Menschen attraktiver werden kann. Es geht um Nachwuchsgewinnung, die Weiterentwicklung des WP-Examens, digitale Prüfungsformate und die Anerkennung bereits vorhandener Qualifikationen.

Außerdem sprechen Robert und Andreas Dörschell über neue Karrierewege wie den geplanten Syndikus-WP, moderne Rahmenbedingungen für Remote Work und digitale Zusammenarbeit sowie über die Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz künftig in der Wirtschaftsprüfung spielen wird.

Denn eines ist klar: Der Berufsstand verändert sich. Und wer Wirtschaftsprüfung auch in Zukunft stark aufstellen will, muss heute die richtigen Weichen stellen.

Passend dazu kandidiert Robert auch für den Beirat der Wirtschaftsprüferkammer. Wir freuen uns daher natürlich sehr über jede Unterstützung.

Eine Folge über Nachwuchs, Digitalisierung, KI und die Zukunft der Wirtschaftsprüfung und darüber, was 2026 auf der Agenda steht.

Jetzt reinhören überall, wo es Podcasts gibt!🎧

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Transkript anzeigen

00:00:00: Sehr geehrter Herr Dörrschel, vielen Dank dass Sie heute mit dabei sind in einem weiteren Format von unserem Podcast.

00:00:06: Heute geht es um Ihre Liste, um die Dörrschtliste, für die Bayeratswahl und um die Wahlpositionen.

00:00:16: Um

00:00:17: die

00:00:18: Themen die wir gemeinsam vorhaben, die wir umsetzen möchten, die vielleicht auch noch nicht ganz fertig geworden sind in der aktuellen Wahlperiode.

00:00:29: die Zukunft bringt in unserem Beruf, worauf sich vielleicht auch die jüngeren Kollegen wie mich einzustellen haben.

00:00:36: Und ich würde vielleicht mal vorschlagen für die Zuhörder, dass sie sich mal kurz vorstellen und auch in ihrer Funktion.

00:00:44: Ja vielen Dank Herr Rammstler!

00:00:46: Ich freue mich, dass ich das hier machen darf bei Ihnen nicht vorstellen und auch Ihre Rede und Antwort stehen da für Ihren Podcast her.

00:00:54: Andreas Dörschel Wirtschaftsprüfer Steuerberater Diplomökonom.

00:00:58: Ich bin Geschäftsführer bei Falk & Co.

00:01:02: in Mannheim und Heidelberg, also einer Gesellschaft mit rund vierzig Berufsträgern hier in der Rhein-Neckar-Region.

00:01:11: Bin gleichzeitig auch noch im Düsseldorf in eigener Praxis aktiv.

00:01:16: Bin seit knapp zwölf Jahren nun für die Wirtschaftsprüferkammer tätig.

00:01:24: Insgesamt zwölft Jahre als Vorstand, die letzten vier als Präsident der Wirtschaftsprüferkammer und habe hier sehr viele Ausschüsse, sehr viele Aufgaben der Wirtschaftsprüferkammer wahrgenommen in den letzten zwölf Jahren.

00:01:40: Und das fesselt mich nach wie vor und deshalb bin ich auch gerne wieder

00:01:44: dabei.".

00:01:46: Viva Talks – Der Podcast für Unternehmertum Steuern & Karriere

00:01:52: Wenn wir uns schon im anderen Podcast festgehalten haben Themen umgesetzt haben, von denen ich jetzt unmittelbar direkt selber auch profitiert habe die quasi meinen beruflichen Werdegang bis hierhin maßgeblich beeinflusst haben.

00:02:05: Auch beschleunigt haben und vielleicht daher vielleicht ganz am Anfang die Frage warum sie erneut antreten möchten was Sie vielleicht in der bisherigen Periode noch nicht ganz zu Ende gebracht haben an Vorhaben diese auf den Weg bringen wollten.

00:02:21: Vielleicht wollen wir damit mal starten.

00:02:24: Ja das ist ja der Fall dass ich noch malig antrete als Spitzenkandidat meiner Liste und es ist tatsächlich so, das wir vieles auf den Weg gebracht haben.

00:02:34: Aber tatsächlich in der Politik vieles noch nicht umgesetzt worden ist und wir weiterhin daran arbeiten und arbeiten müssen.

00:02:43: Was sie auf dem Weg gebracht hat, ist die Modularisierung des WP-Exams.

00:02:48: also wenn ich das richtig mitgenommen habe, haben Sie ihr Examen im Sommer abgelegt und sind vor dem Zweifel vereintlich bestellt worden.

00:02:59: Insoweit die Modularisierung ist tatsächlich noch ein Projekt des vorherigen Vorstands gewesen, dem ich ja auch angehört habe – ein wichtiger Aspekt weil wir nämlich durch die Modularisierung eine deutlich größere Zahl von Interessenten für das Examen haben und hier auch eine größerezahl in den Prozess hineinbekommen waren.

00:03:22: Wir haben zwanzig Prozent Mehr Kandidaten im Examen, auch eine deutlich stabile Zahl von mehr als vierhundert bestellten Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfern jedes Jahr.

00:03:32: Das war ein wesentlicher Aspekt aber es geht weiter!

00:03:35: Wir wollen das Examen noch weiter natürlich bei gleicher Qualität weiter entwickeln.

00:03:42: und ein Thema ist die Digitalisierung.

00:03:44: dass wir hier ein sogenanntes E-Examen jetzt auch richtig breit ausrollen wollen als eine Möglichkeit das Examen abzulegen neben der klassischen Tätigkeit mit dem Kugelschreiber oder dem Füller, wie wir hier also das Exam ablegen können an einem PC als Alternative.

00:04:05: Das ist etwas was wir jetzt schon etwas ausgerollt haben, dass wir aber noch weiter vorantreiben wollen und beispielsweise beim Berufsexamen ist eben auch die Frage Wie ist es denn eigentlich mit der Anrechnung der universitären Vorleistungen?

00:04:21: Können doch noch ein bisschen weitergehen.

00:04:25: Ich selbst habe, ich bin, das hat Heinz Eingangs gesagt, Diplomekonom im Buch um mein Diplom abgelegt und ich hab persönlich nie so richtig verstanden warum mich im Wirtschaftsprüferexamen nochmal zwei BWL-Klausuren schreiben musste.

00:04:41: Das wäre beispielsweise auch ein Weg dass wir sagen Wir können hier deutlich schlanker werden an der Stelle, können die Zahl der Klausurwohn auch etwas abspecken.

00:04:51: Das wäre ein Aspekt, der uns gerade bei Thema Nachwuchs und Examen glaube ich durchaus helfen würde – und zwar sowohl für die Betriebswirtschaftler oder Volkswirtschaftler als auch für die Juristen an dieser Stelle.

00:05:05: Da sind wir noch nicht so weit gekommen wie wir wollen aber das ist auch ein stetiger Prozess, gerade wenn wir hier ministerielle Genehmigungen brauchen weitermachen wollen.

00:05:17: Das war das Thema Examen, was wollen wir als Wörscheliste eben auch in diesem Sinne weiter vorantreiben?

00:05:26: Nachwuchs ist ein ganz großes Kernthema für uns und wenn ich jetzt noch ein bisschen weiter blicke dann haben wir natürlich noch andere Themen in der Pipeline.

00:05:38: Wir haben es immer WPO-Novelle genannt die wir auf den Weg gebracht haben Beispielsweise mit einem Element, das wird Sündikus Wirtschaftsprüfer, der also tatsächlich ein Wirtschaftsprüferexamen geschrieben hat.

00:05:54: Dann aber in die Industrie wechselt und bislang den Titel abgeben muss, der aber nach unserer Vorstellung – auch nach der Vorstellung des vorherigen Vorstandes – einen den Titelsündikuss WP weiterführen können soll auch in der Industrie möglicherweise profitieren kann von einem bei uns abgelehnten Examen.

00:06:20: Das wäre ein Schritt für uns, in die richtige Richtung dass man sagt ja wir lassen den Syndikus WP zu und wenn er tatsächlich dann aus der Industie wieder als vielleicht als Rechnungswesenleiter tätig war wieder zurückwechselt in dem Berufsstand dann kann er auch den WP-Titel wieder relativ einfach erhalten.

00:06:38: das ist so eine Vorstellung.

00:06:41: was steht in der DPO Novelle?

00:06:43: die bislang noch nicht in die erste Lesung gegangen ist, die im Grunde mit der Ampel weitgehend abgestimmt war.

00:06:51: Bevor die Ampel dann zerbrochen ist und seitdem hart dieses Thema seiner Entscheidung oder überhaupt der Lesung bei ersten Lesungen im Parlament das soll noch kommen oder dass es uns zumindest politisch versprochen worden.

00:07:07: wir werden sehen wann das der Fall sein wird.

00:07:10: vielleicht nochmal ein Hintergrund Warum wollen wir den Sündikus-WP?

00:07:15: Wir wollen das Interesse am Berufsstand an unseren Beruf noch weiter steidern.

00:07:22: Wir haben die Befürchtung und ich denke auch zurecht, dass es eher abschreckend ist wenn sich ein junger Universitätsabstrahlent zum Beispiel für unseren Beruf entscheidet, sich für ein so schwieriges Examen entscheidet.

00:07:40: Eine Option Wenillat, denn er kann den Titel nach der jetzigen gesetzlichen Lage nicht mehr führen.

00:07:47: Ein Schleherrungenend im Examen.

00:07:49: Errungene Titel Sie wissen das genauso wie ich, ist schwierig dass es.

00:07:52: Er kann den Titel nicht mehr führen wenn er zukünftig in die Industrie auch sei es nur für fünf, sechs Jahre tätig sein möchte.

00:08:01: Dann ist der Titel zunächst mal weg und das ist gar nicht so einfach wenn man mehr als zehn Jahre draußen ist aus dem Beruf den Titel dann wieder zurück erlangt.

00:08:08: Und dann stellt sich manch einer die Frage warum muss ich mir das überhaupt beantun?

00:08:11: Will ich das wirklich investieren?

00:08:13: Somit glauben wir, wenn wir so einen Sündekuss hätten dass die Zahlen Interessenten für unseren Berufe dort überhaupt das Interesse an unserem Beruf sehr deutlich steigen würde.

00:08:24: Da ist es natürlich an uns als WP Gesellschaften Kollegen, die sich über diesen Weg entscheiden auch in der Gesellschaft zu halten.

00:08:32: Wir wollen ja nicht dass sie alle in die Industrie wechseln wir wollen mehr davon bei uns behalten.

00:08:36: also das ist Teil der WPO-Novelle an dieser Stelle.

00:08:40: wie gesagt das Thema es sechs bis acht Jahre alt und so lange arbeiten will da waren und wir hoffen dass wir das jetzt dann doch irgendwann in der wpo wieder führen werden.

00:08:52: genauso vielleicht noch für die Niederlassungsfreiheit.

00:08:56: bis heute ist es so dass sie, wenn Sie eine Niederlassung Ihrer oder zweit Niederlassen in jeder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein anderer Stelle als in der Zentrale realisieren wollen.

00:09:11: Dass dort dann eine natürliche Person seinen Wohnsitz haben muss auch das ist denke ich unserer heutigen Zeit nicht mehr realitätsgerecht.

00:09:23: wir haben so wie jetzt hier sitzen moderne Kommunikationsmittel, und wir können sicherlich auch über diese kommunikationsmütze die Digitales übernehmen.

00:09:34: So dass diese Regelung, wo aber da auch nicht mehr Lungen werden kann.

00:09:36: Aber das ist das Hinweis natürlich ohne nur eine wichtige Aspekt für uns an dieser Stelle von dem Thema was es noch nicht fertig geworden ist.

00:09:45: Habt euch noch einen Punkt ergänzen darf Herr Randstel?

00:09:49: Wir sind soweit, dass wir ein modernes Berufsbild brauchen.

00:09:51: Wir haben das Thema KI, künstliche Intelligenz.

00:09:54: Wie integrieren wir das in unser Berufsbild?

00:09:58: Wir haben die Digitalisierung und Nachhaltigkeitsprüfung.

00:10:02: Das sind alles Aspekte, wo wir jetzt Rahmen schaffen für die zukünftige Berufsauswirkungen.

00:10:09: Der Rahmen muss so aussehen, dass er eine zukünstige Entwicklung zulässt und nicht nur rückwärtsgeband ist.

00:10:17: ist ein ganz wichtiger Zeitpunkt, jetzt die nächsten vier Jahre um diese Dinge so einzustielen dass sie entwicklungsfähig sind.

00:10:27: Das sind auf jeden Fall drei sehr wichtige Punkte.

00:10:29: Und auch gerade den ersten, also auch mit dem CyndiGus VP kann ich mich auf jeden fall auch erinnern dass das damals auch bei meinen Examin-Smith-Streitern immer wieder ein Thema war.

00:10:38: Es gibt ihn ja bei den Steuerbraten es gibt ihn bei den Rechtsanwälten, bei den Wirtschaftsflüfern noch nicht.

00:10:44: Natürlich geben wir nochmal das Thema bei uns mit der Unabhängigkeit die natürlich auch noch mal bisher sagen wir einen Thema war Dass das Ganze blockiert hat.

00:10:53: aber ich denke auch da muss man sich einfach an das moderne Berufsbild und den Wünschungen auch von den Potenziellen.

00:11:01: Berufskollegen einfach ein bisschen hinentwickeln, sich ein paar Eingeständnisse machen.

00:11:05: Genau wie bei dem, dass man sagen wir mal dieses Niederlassungsrecht modernisiert eben nicht auch wie bei den Steuerberatern.

00:11:13: Ich meine, man aktiviert ja durchaus heutzutage so wie wir als moderne Wirtschaftspfängensgesellschaft die Mandanten deutschlandweit und da ist man ja auch nicht mehr vor Ort.

00:11:23: also dementsprechend hat man ja auf Mitarbeiter die teilweise remote arbeiten.

00:11:27: Also ich denke das es ein wichtiger Schritt für den ich mich auch gerne einsetze, dass wir denen umgesetzt bekommen dann in nächsten vier Jahren.

00:11:38: Der denke ich auf jeden Fall überfällig ist.

00:11:42: Vielleicht ein Feld noch was mich natürlich auch jeden Tag beschäftigt es das Thema KI.

00:11:47: Wir probieren bei uns und der Kanzlei auch sämtliche neue Lösungen aus wie man noch effizienter arbeiten kann oder wie man die Qualität steigen kann.

00:11:57: Da gibt's ja inzwischen auch viele Software-Möglichkeiten sind schon teilweise überfordernd, weil der Markt gewissermaßen geflutet wird von Anbietern.

00:12:05: Man weiß gar nicht was man so recht ausprobieren soll und im nächsten Monat sieht es schon wieder ganz anders aus und jede Lösung sieht von außen sehr schmackhaft aus.

00:12:15: Das ist zum einen eine gewisse Überforderung auf welche Plattform oder welches Software wechselt man?

00:12:22: was hilft denn wirklich?

00:12:24: und vielleicht auf der anderen Seite, das merke ich auch beim mit ein paar Berufskollegen dass sich vielleicht die einen oder anderen auch Gedanken machen wir jetzt examen noch nicht gemacht haben ob man überhaupt dann noch als Assistent dann gefragt ist weil natürlich immer mehr wie sagt man einfache Assistenz tätigkeiten Tendenziell wegfallen, man natürlich die KI sie übernimmt und hat das Problem dass man eher dann die Seniors braucht.

00:12:50: Die erfahren sind aber wie Sie auch wissen ohne Junior gibt es kein Senior.

00:12:56: also das ist auch gewissermaßen ein Problem und vielleicht die zwei Themen wie stehen Sie dazu?

00:13:03: Wie denken Sie kommen wir da in den nächsten Jahren vorwärts, dass man sich da in einem Beruf hält und die KI als nutzliches Werkzeug nutzt.

00:13:13: Ja das ist in der Tat eine Grettingfrage fast.

00:13:18: Natürlich glaube ich auch wir als mittelständische Wirtschaftspulverungsgesellschaft oder als Next-Twenty-Gesellschaft uns da wohl kaum eine eigene KI-Lösung basteln können oder bauen können darin investieren.

00:13:31: Das ist sicherlich etwas was die Großen machen können, ich glaube wir werden uns da auch an eine Entwicklung anpassen müssen.

00:13:40: Die eher darauf gerichtet ist dass wir Instrumente nutzen die andere für uns bereitstellen.

00:13:50: Das ganze Entschuldigung das ganze Thema mündet vielleicht doch in die Frage was kann die WPK machen an dieser Stelle?

00:13:58: und was wir als Kammer schon gemacht haben Das ist, dass wir ein Frage- und Antwortenkatalog zum Einsatz von KI in der Wirtschaftspulfung herausgegeben haben.

00:14:07: Wo wir nochmal sehr deutlich machen das die Berufspflichten an dieser Stelle natürlich nicht verhandelbar sind.

00:14:13: Wir müssen weiterhin eigenverantwortlich sein.

00:14:15: Wir müssen Entscheidungen treffen Und nicht die Maschine!

00:14:18: Wir müssen unabhängig sein.

00:14:19: Wir müssen also unser gesamtes Zett an Berufsflichten hieran wählen.

00:14:28: Also ich glaube schon, dass die KI deutlich etwas verändern wird im Prüfungsalltag und das tut sie eigentlich auch jetzt schon, wenn wir ganz ehrlich sind.

00:14:37: Wichtig ist dass wir hier dann auch entsprechende qualitätssichernde Maßnahmen ergreifen und dass wir uns sicherstellen, dass die Eigenverantwortlichkeit hier bei uns bleibt.

00:14:49: Entschuldigung!

00:14:50: Ich habe natürlich auch oder wir haben auch unsere Gedanken dazu wie wir mit den Themen umgehen, Leistungen anbietet oder Leistung uns abnimmt, die gerade die jüngeren Kollegen bislang bearbeitet haben.

00:15:05: Aber gleichwohl wir brauchen jüngere Kollegen!

00:15:08: Wir müssen diese Tätigkeiten entsprechend anders gestalten – die Jobbeschreibung.

00:15:15: So machen wir es bei uns auch gerade hier bei meiner Gesellschaft ist dann halt doch schon eine etwas andere, dass es eben darum geht, die richtigen Fragen zu stellen der KI, sein Auge entwickelt, dafür etwas eine sachgerechte Antwort der KI sein kann.

00:15:34: Es bleibt aber genau das Problem dass wir weniger Seniors und weniger Juniors haben als brauchen als Seniors.

00:15:42: Und dennoch glaube ich nicht daran, dass wir Weniger einstellen werden.

00:15:46: also Wir Haben Bislang bei meiner Gesellschaft noch Nicht Weniger eingestellt.

00:15:51: Wir Schiften Ein wenig im Aufgabenbereich an dieser Stelle Aber Das bleibt eine Herausforderung.

00:15:58: Ja, das ist bei uns auch ähnlich.

00:16:00: also ich denke auch dass sich dann natürlich die Aufgaben ändern werden.

00:16:03: aber trotzdem es bleiben Aufgaben übrig die nur ein Mensch beurteilen kann.

00:16:09: ja es wird denke ich nicht so sein dass man einen Jahresabschluss in die KI hoch lädt und dann macht er alles.

00:16:16: also es wird genug Entscheidungen geben, die einfach einen Mensch treffen muss.

00:16:20: Ich glaube daran, dass es die Qualität deutlich heben wird und das merken wir jetzt auch schon.

00:16:24: also, dass wir einfach Anomalien oder auch Ungewöhnlichkeiten einfach viel besser aufdecken oder gerade auch bei anderen Lagebericht für eine Angabe vielleicht nicht ganz zu treffen gemacht wird, die vielleicht mit dem normalen Auge vielleicht, dass man das nicht so klar sieht, ja?

00:16:39: Eine KI vielleicht ist doch ein bisschen genauer untersucht.

00:16:43: Also ich glaube, dass vor allem die Qualität steigern wird und das ist natürlich dann auch ein wichtiger Punkt den man nicht unterschätzen darf.

00:16:54: Ich glaube es ist gerade für den Niederstand eine gewisse Chance.

00:16:56: also was wir früher häufig in meinem Bereich gemacht haben waren tatsächlich im Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf von Unternehmen, dass wir große Datenräume hatten wo dann entsprechend Unterlagen gesichtet werden konnten oder mussten.

00:17:19: Und man muss ganz ehrlich sagen, bei großen Transaktionen war das gar nicht so einfach ein hinreichend großes Team für die due diligence hier bereitzustellen um diese Datenrollen in angemessener Zeit zu durchforsten.

00:17:35: und es ist tatsächlich so dass wir inzwischen bei due diligence Themen mit KI-Lösungen auch mit einem kleinere Team interessante Aufträge übernehmen können.

00:17:45: Und deshalb weige ich mich zu sagen, das ist alles nur was für die Großen.

00:17:50: Da hat der Mittelstand seine Chance.

00:17:52: Man muss es dann nur intelligent umsetzen und dann eben auch die Chancen wahrnehmen.

00:18:01: Prima!

00:18:01: Jetzt haben wir schon die wichtigsten Punkte von unserem Programm genannt.

00:18:07: Gibt's Themen, hervorheben möchten, wo Sie sagen dafür stehen sie ein.

00:18:13: Das ist ein wichtiges Thema was uns alle im Berufsstand betreffen könnte.

00:18:19: Also das ganz wichtige Thema haben wir gerade schon diskutiert.

00:18:21: Nahfuchs-Berufsbild, das ist glaube ich ein ganz zentraler Punkt und das unterscheidet uns auch als Durschel Liste von vielen anderen Listen auch von anderen sogenannten Mittelstandslisten.

00:18:35: Natürlich sind wir alle Mittelständler Und das heißt, dass das Thema Prüfung und Beratung aus einer Hand für uns – für unseren ganzheitlichen Prüfungs-und Beratungsansatz – ganz zentral ist.

00:18:48: Also insofern muss es uns gelingen diese Regulierung und immer weitere Regulierungen von Prüfen oder Beratungen zu verhindern und unser Berufsbild weiter lebbar wird.

00:19:03: zu machen, denn das erwarten unsere mittelständischen Mandanten.

00:19:06: Dass wir gleichzeitig beraten und prüfen natürlich nicht Prüfen in der Sache die wir in der wir selbst beraten haben aber tatsächlich insbesondere Steuerberatung und Prüfung hier bzw bestimmte Beratungsleistungen die nicht von uns geprüft werden weiterhin möglich sind da gibt es immer wieder Diskussionen In der Politik.

00:19:26: inzwischen ist ein bisschen leiser geworden.

00:19:28: darum Aber ein Punkt der ganz wichtig ist für unsere DNA.

00:19:34: Dann geht es natürlich auch darum, eine leistungsstarke Kammer zu erhalten.

00:19:44: Das heißt die Kammer muss digitaler werden?

00:19:46: Auch das ist ein wichtiger Blumen.

00:19:47: Da haben wir auch schon einiges gemacht.

00:19:49: Für mich gehört dazu aber auch und Sie haben das Thema eben auch schon mal angesprochen kurz – das Thema externe Qualitätskontrolle dass mit einer praxisgerechten Qualitätskontrolle auch für kleine und mittlere Praxen hier auf den Weg bringen oder schon auf dem Weg gebracht haben, dass auch hier zukünftig die Praxien mit diesem – das ist nun mal ein gewisser Aufwand für die Pflichtprüfung.

00:20:16: Dass man damit auch am Markt bleiben kann und sein Geschäft, seinem Prüfungsgeschäft unser Kerngeschäft weiter bearbeiten kann.

00:20:24: Wir haben in der letzten Legislaturperiode zusammen mit der Kommission für Qualitätskontrolle und den damaligen Vorstand ein fragend antworten Papier, für die Qualitäterskontroll bei klein- und mittleren Praxen auf den Weg gebracht.

00:20:38: Das ist ein Thema was immer wieder wichtig ist.

00:20:41: wie sieht eine Skalierung bei einer externen Qualitäter Kontrolle aus?

00:20:44: Eine sachgerechte Skalierung?

00:20:46: das haben wir auf dem Weg gebracht aber das wird immer weitergehen in die Diskussion und da müssen wir ein Auge darauf haben dass die kleinen und mittleren Praxien hier nicht übermäßig belastet werden

00:20:58: Genau.

00:20:59: Auch für uns ist es ein Thema, also das sind ja auch sagen wir mal der kleinere Mittelstand und da ist für die Mandanten natürlich dann auch richtig dass man einfach einen Ansprechpartner hat auf den man zugehen kann oder nicht.

00:21:10: so viele Leute haben und ist für uns auch ein tagtäckiges Thema.

00:21:18: Gibt's vielleicht hier auch... Punkte wo sie sagen, das wäre jetzt eine konkrete Bitte an die Wähler.

00:21:24: Ich meine die Wahlperiode läuft jetzt gerade.

00:21:26: Die Umschläge wurden versendet mit den Wahlunterlagen.

00:21:31: Jeder Stimme der nicht abgegeben hat ist verloren.

00:21:34: Achtundvierzig hat man in Summe zur Verfügung.

00:21:38: Natürlich fäll ich jetzt.

00:21:39: An dieser Stelle werden wir beiden sitzen dafür werben dass alle acht mich jetzt sich stimmen dann auf meine bzw.

00:21:46: unsere Liste entfall um möglichst drei Stimmen an Herrn Randtler und drei für mich, die anderen zwei in sich stimmen auch auf unsere Leste bringen.

00:21:54: also der Punkt aus unserer Sicht für unser Programm, für unsere Listen, für den Meterstand an dieser Stelle und das ist natürlich ein Kernanliegen wichtig dabei wenn sie sich für unsere liste entscheiden und zwar vollständig entscheiden möchten dass sie dann tatsächlich die Achtendvierzig Stimmen abgeben und nicht nur drei Stimmen für die Personen, die Sie kennen.

00:22:18: Denn am Ende geht es darum, die Gesamtstimmenzahl, die eine Liste auf sich vereinigt hat entscheidet darüber im Verhältnis zu den anderen Listen wie viele Sätze die Liste konkret erringt.

00:22:33: Und am Ende wenn Sie uns da also mit Achtnvierzig Stimmen wählen, dann fördern Sie unsere Liste optimal

00:22:40: Genau.

00:22:40: Aber nicht mit neunvierzig, weil sonst ist es ungültig.

00:22:43: Das wäre auch so eine Geschichte.

00:22:44: Das kleine Almalines ist manchmal schwierig aber tatsächlich können Sie immer... Also bis achtundviertzig schaffen wir.

00:22:52: Habe ich gestern gesagt?

00:22:53: Und dann auf die zweite Hürde bis zum siebten Juli um achtzehn Uhr muss das auch im Eingegangen sein in Berlin.

00:22:59: Ansonsten ist es auch ungüeltig.

00:23:01: Ich glaube dass sind auf jeden Fall zwei einfache Punkte.

00:23:03: Ich habe auch schon meine Cruising gemacht, ist es auch sehr einfach.

00:23:07: also die Erklärung zu dem Ganzen ist sehr simples wird sehr gut vorbereitet von der Kammer und von daher muss man nur noch die Liste ausfüllen und ankreuzen dann hat man auch seinen Part zur demokratischen Wahl erledigt.

00:23:24: So sieht's aus!

00:23:25: Gut wunderbar.

00:23:26: vielen Dank Herr Dörstel für ihre Zeit für die Einblicke in Ihre beziehungsweise unsere Liste.

00:23:32: Ich wünsche uns einen guten Wahlkampf und ja, wir sehen uns in Berlin hoffentlich.

00:23:38: Auf euch nicht, Herr Bamster!

00:23:39: Vielen Dank dafür!

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