Folge 38 – Veränderungen: Wie man die Transformation im Unternehmen richtig anpackt
Shownotes
Neue Software, neue Rollen, neue Prozesse, neue Führungsebene – Veränderung klingt auf dem Papier oft logisch. In der Realität beginnt es aber meistens genau dort zu knirschen, wo Menschen ihre gewohnten Wege verlassen sollen.
In Folge 38 spricht Lisa mit Johannes Liegl über Transformationsarchitektur und darüber, warum Veränderung in Unternehmen selten an der Idee scheitert, sondern viel häufiger an fehlender Orientierung, zu später Kommunikation und unterschätztem Widerstand.
Es geht um die Frage, warum Change nicht gleich Transformation ist, weshalb Mitarbeitende früh eingebunden werden sollten und warum Widerstand nicht automatisch ein Problem ist, sondern oft ein ziemlich wertvolles Warnlämpchen.
Johannes zeigt, wie Unternehmen Veränderung besser strukturieren können: mit einem klaren Warum, einem greifbaren Zukunftsbild, messbaren Zielen und Führungskräften, die nicht nur ansagen, sondern selbst sichtbar lernen.
Eine Folge für alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die in ihrem Unternehmen etwas verändern wollen – und keine Lust haben, dass gute Ideen irgendwo zwischen Tagesgeschäft, Unsicherheit und „Das haben wir schon immer so gemacht“ versanden.
#Transformation #ChangeManagement #Unternehmensführung #Leadership #Führung #Organisationsentwicklung #Unternehmertum #Mittelstand #Kanzleientwicklung #Digitalisierung #Veränderung #wibatalks #wibatax #Podcast #Steuerberatung
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen lieber Johannes zu einer neuen Folge von Weber Talks.
00:00:03: Heute wollen wir über das Thema Veränderungen Unternehmen sprechen und als allererstes würde ich an dich übergeben für eine kurze Vorstellung.
00:00:11: Danke Lisa, schön dass ich bei euch sein darf!
00:00:14: Mein Name ist Johannes Liegel.
00:00:16: Ich bin Unternehmensberater und beschäftige mich ganz viel mit Transformationen und Veränderung in Unternehmen und in Organisationen Und freue mich, dass ich heute über dieses Thema mit dir sprechen darf.
00:00:36: Wir haben ja heute den ganzen Vorbildtag gemeinsam verbracht, um auch über Veränderungen bei VivaTax zu sprechen.
00:00:41: Da ist mir aufgefallen wie relevant das Thema für alle Unternehmen da draußen ist.
00:00:46: Gerade in der aktuellen Zeit mit KI und Co.
00:00:49: verändert sich stetig sehr viel.
00:00:51: Daher kannst du mir mal erklären was Veränderung sind, wie sie Unternehmen treffen persönlich positiv oder negative Unternehmen wahrnimmt?
00:01:03: Also ich glaube, wir können uns gar nicht so entziehen festzustellen.
00:01:07: Dass sich ein bisschen die Taktzahl beim Thema Veränderungen verändert hat und dass wir das was wir früher oder vielleicht noch vor zwanzig Jahren im Zeitraum von einem Jahrzehnt erlebt haben, dass wir es manchmal heute in ganz unterschiedlichen Kontexten in einem Sechs-Wochen-Rhythmus erleben.
00:01:31: Und das sorgt natürlich dafür, dass die Herausforderungen, die damit verbunden sind auch schneller und größer werden an vielen Stellen.
00:01:42: Das heißt natürlich auch, dass sich nicht jeder damit so einfach tut.
00:01:45: Also wenn wir an uns selbst denken, die kleinen und großen Veränderungen, Die fallen uns ja auch nicht immer leicht.
00:01:54: Und da gibt's Veränderungen, die kommen uns entgegen weil wir uns das vielleicht sowieso gewünscht haben oder weil der Antrieb ohnehin da war.
00:02:02: dann gibt es aber auch Veränderung die schwieriger sind.
00:02:05: Ich erinnere mich letztens dabei in der Gegend unterwegs wo ich früher gewohnt habe in München und da gab es unheimlich viele kleine Restaurants und Bars und das war irgendwie so das Erweiterte Wohnzimmer Und dann bin ich dahin gekommen und da sind jetzt drei Burgerläden mit Neonbeleuchtung.
00:02:24: Das hat schon was mit mir gemacht, das war nicht unbedingt so, dass sich das gut annehmen konnte in dem Moment.
00:02:30: Wenn wir es auf die Unternehmenebene heben, gibt's auch Veränderungen, die wir uns wünschen und die wir irgendwie anstreben, weil wir uns davon etwas erhoffen ... was gut ist.
00:02:46: und dann gibt's natürlich aber auch Veränderungen, mit denen wir umgehen müssen die wir uns nicht ausgesucht haben.
00:02:51: Warum glaubst du fällt der Umgang mit Veränderung den Menschen so schwer?
00:02:55: Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier sagt man ja durchaus so.
00:02:59: und Gewohnheiten und auch das was wir gewohnt sind es gibt uns Sicherheit es gibt unsere Orientierung und Das lässt uns auch so ein bisschen unsere unsere Kondition besser einschätzen.
00:03:16: Also wenn ich in so eine Arbeitswoche starte und gut einschätzen kann, ist das gut machbar nicht nur zeitlich sondern auch mit dem Workload dann fühle ich mich besser wie wenn ich die Woche starten werde.
00:03:28: Ich sag ehrlich gesagt gar nicht was ein Dienstag Mittag passieren wird und wie mein Donnerstag aussieht.
00:03:34: Und ich glaube dass Veränderungen immer dann bewältigbarer wird, wenn wir selber einen guten Plan machen.
00:03:41: Wenn wir uns damit auseinandersetzen wie bewältigen wir das denn im Einzelnen und in gewissen Schritten?
00:03:48: Und wie kann so ein Plan aussehen?
00:03:49: also angenommen ich bin ein Unternehmen und Ich weiß dass ich mich in den nächsten Jahren stetig verändern muss weil einfach die Gegebenheiten des von mir erwarten und ich sonst nicht mehr auf dem markt bestehen bleiben Kann.
00:03:59: Wie würdest du vorgehen?
00:04:01: ich glaube so Der Dreh- und Angelpunkt ist erstmal zu überlegen was Was erwarte ich denn für eine Veränderung?
00:04:09: Auf welche Veränderungen will ich mich vorbereiten?
00:04:11: und ist die Veränderungs- so, dass die Notwendigkeit schon längst da ist.
00:04:15: Also das ich reagieren muss oder möchte ich mich ganz bewusst darauf vorbereiten.
00:04:19: Und dann muss man natürlich unterscheiden von welcher VeränderUNG sprechen wir.
00:04:23: Geht es um ne neue Software, die ich einführe, dann ist dieser Veränderingsrahmen wahrscheinlich etwas geringerer wie wenn ich ein Organigramm verändern möchte, wenn ich mich neu aufstellen möchte ... als Unternehmen auch organisational und dann sind das natürlich zwei Paar Schuhe.
00:04:41: Beim einen reden wir von Change Management, also das was wir die letzten fünfzehn-zwanzig Jahre bis zur Bewusstlosigkeit gehört haben zumindest ich in der Beratungswelt, dass wir mit gutem Change Management alles regeln könnten, was auch nur manchmal so ist.
00:05:01: Und bei anderen größeren Themen, die umfassender sind wie wir miteinander arbeiten verändern.
00:05:09: Da reden wir dann von Transformationen und da kann man mit einer guten Transformationsarchitektur tatsächlich auch ganz viele dieser Painpoints oder auch diese Gefahrenstellen bei Veränderungen deutlich entschärfen indem wir uns frühzeitig Gedanken machen, indem wir proaktiv durchdenken was wäre wenn Und indem wir eine solide Basis für diese Veränderung, die da auf uns zukommt schaffen.
00:05:35: So dass wir sagen können ... Wir haben alles Mögliche gemacht, um diese Verinnerungen bestmöglich zu begleiten.
00:05:42: Wie ist der Zusammenhang aus deiner Sicht von den Unternehmensinhabern oder Geschäftsführern und den Mitarbeitern?
00:05:48: Wer macht was wann im Idealfall?
00:05:51: Sollte man sich vielleicht auch Unterstützung von außen holen?
00:05:54: Ich ... Ich glaube, das kommt immer sehr darauf an welches Thema da gerade zugrunde liegt und ob es ein Thema ist dass mir als Unternehmen grundsätzlich liegt weil ich vielleicht auch schon auf Erfahrungen zurückgreifen kann die sehr ähnlich waren.
00:06:11: Und weil ich dadurch eine gewisse Resilienz aufgebaut habe auch damit umzugehen auch mit Widerigkeiten auch mit Wiederständen um zu gehen oder ob ich sage, ich hab vielleicht gar nicht die Grundlage und das Know-how wie Ich mich mit dem Ganzen auseinandersetze.
00:06:26: Also so setze Dich immer wieder höre ist natürlich dass es bei uns nicht machbar.
00:06:30: Das kann ich mit Mit unseren Mitarbeitenden geht das nicht Ja?
00:06:34: Und da ist Die Frage Möchte ich Mich auch Dem erwarteten Widerstand Vielleicht Nicht Aussetzen?
00:06:40: Oder habe ich keine Anknüpfungspunkte Keine Werkzeuge Wie Ich Da Daran Gehe um Auch Mitwiderschnitten zu Arbeiten die ich vielleicht erwarte.
00:06:50: Und ich glaube, es ist meistens eine Mischung aus beidem.
00:06:54: Also keine Veränderungen und auch keine Transformation kann gelingen wenn ich nicht die Belegschaft und die Mitarbeiter mit ins Boot holen kann und wenn ich die nicht zu Beteiligten machen kann.
00:07:08: gleichzeitig ist das manchmal ganz gut auch ne Perspektive von außen zu haben um überhaupt Dynamiken zu erkennen die da sind um vielleicht nochmal klarer rauszuarbeiten, wo sind denn die tatsächlichen Baustellen?
00:07:21: Sind sie wirklich in der reinen Veränderung oder Umwandlung von äußeren Begebenheiten oder von dem Organigramm oder von der Art und Weise wie wir Prozesse abbilden.
00:07:34: Und braucht es nicht vielleicht auch eher Impulse in der Art- und Weise, wie wir kulturell miteinander umgehen, wie wird Zusammenarbeit gestalten, wie Kollaboration aussieht?
00:07:44: Aber ich höre raus, dass du ja dann schon eben mit den Unternehmensinhabern sprichst und die Veränderung aktiv von ihnen ausgeht.
00:07:49: Weil vermutlich das Team eher dann mitgenommen wird und nicht aktiv die Ver Änderungen anstößt in den meisten Fällen.
00:07:57: Wie sollte so ein Unternehnens-Inhaber an diese Sache herangehen?
00:08:00: Also am besten irgendwie kleine Teilen, kleinere Aufgaben, Verantwortlichkeiten definieren.
00:08:04: wir macht was Und vielleicht auch sich überlegen wie nehme ich denn die Mannschaft mit Die kann ich das denn machen?
00:08:11: also Ich glaube Was immer durchscheint und was auch so ein bisschen der Nordsteine ist, ist die Vision.
00:08:19: Die man hat oder auch die strategischen Ziele, die man verfolgt.
00:08:23: Und da is es manchmal so dass schon auch oft Mitarbeiter sagen ja ich merke selber Da muss sich irgendwas verändern oder Ich weiß nicht wie wir das in Zukunft stemmen wollen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen oder auch Mit dem Workload der vielleicht dazu kommt.
00:08:39: Jetzt habt ihr in letzter Zeit, in euren Folgen ja auch viel über KI gesprochen.
00:08:44: Auch die KI wird ja gerade in eurem Ähm ähm äh Metier sicher sehr, sehr viel verändern auch.
00:08:51: und da ist auch die Frage ne?
00:08:52: Also wie wollen wir da ein Zusammenarbeit oder auch Arbeitspakete grundsätzlich gestalten oder auch Rollen neu gestalten um damit bestmöglichst zurechtzukommen?
00:09:04: Wichtig ist, glaube ich immer, dass ein geteiltes Verständnis davon besteht.
00:09:08: Warum eine Veränderung notwendig ist?
00:09:11: Da tut es nicht weh, auch sehr frühzeitig Mitarbeiter mit ins Boot zu holen und zu sagen wir wollen uns da auf den Weg machen.
00:09:19: Wir können noch nicht genau sagen wie dieser Weg aussieht aber das versuchen wir rauszufinden.
00:09:23: Und dann viele Teile davon partizipativ zu gestalten.
00:09:28: Wir brauchen auch einen Mitarbeitenden in Sicht um ... Treffsicher die Probleme zu adressieren und treff sicher die Themen da auch anzugehen, die Veränderung brauchen.
00:09:40: Um auch so ein Reality-Check zu haben zwischendrin zu sagen das ist jetzt nicht nur ein total netter Gedanke sondern ja der ist sogar umsetzbar und sogar vielleicht gar nicht so schwer umsetzt bar.
00:09:52: Und um auf deine Frage nochmal zurückzukommen ich glaube dass es sehr sinnvoll ist mit einer Vision und auch mit einer Idee anzufangen, wo man hin möchte.
00:10:06: Also was soll sich zum Status quo tatsächlich verändern?
00:10:10: Und auch sich Gedanken zu machen warum das tatsächlich notwendig ist.
00:10:14: für wenn das Für mich nur ein loser Gedanke ist und ich die Begründung Auch gar nicht so gut fassen kann dann ist es auch für alle anderen schwieriger verständlich Warum denn Veränderungen sein muss.
00:10:25: und immer dann wenn man die Wahl hat ist die Veränderung eigentlich wichtig oder notwendig oder nicht, dann wird man glaube ich den bequemeren Weg gehen und sagen nee dann bleibt doch lieber alles so wie es
00:10:36: ist.
00:10:37: Das erinnere mich an letztes Jahr zum Thema KI, jetzt in der Steuerberatung.
00:10:41: Wir haben die Herausforderungen, dass unser Programm die Dativ langsam alles umstellen wird und wir haben uns gefragt wie können wir das ins Team transportieren damit nicht alles auf einmal kommt und niemand Angst hat oder so was?
00:10:53: Dann haben wir halt ein eins zu eins Termine im Video gezeigt wie es in fünf Jahren ausschauen wird, haben die Reaktionen abgewartet und versucht auf die Reakzonen zu reagieren.
00:11:02: Das hat natürlich uns jeweils pro Mitarbeiter bestimmt eine Stunde gekostet, dass sich vielleicht manche Unternehmen nicht Zeit nehmen würden.
00:11:09: Aber ich merke das seitdem einfach die Akzeptanz für diese neue Idee, die in Zukunft auf uns zukommen wird, in den meisten Köpfen einfach da ist und dass die Menschen viel lieber mit uns in die Zukunft gehen wie wenn wir jetzt dazu gar nichts gesagt hätten, einfach umgestellt hätten.
00:11:30: Aber da gibt's bestimmt noch den einen oder anderen, der nicht mehr so viel Lust drauf hat.
00:11:35: Da würde mich interessieren, wie würdest du umgehen mit Mitarbeitern?
00:11:38: Wenn jetzt einer aus dem Team verweigert, was mach ich dann?
00:11:41: Ich glaub, was ihr in dem Beispiel gemacht habt ist ein ganz guter Weg und zwar das Gefühl zu dieser Veränderung auch anders zu konnotieren weg von ... Das bringt Mehrarbeit!
00:11:52: Ich muss mich neu einstellen.
00:11:53: Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, wie es eigentlich gehen soll
00:11:57: hinzu.".
00:11:58: Ich hab schon mal ein Anknüpfungspunkt, ich hab ein konkretes Bild.
00:12:02: Ich kann mir vorstellen wie das wird.
00:12:04: Das wirkt deutlich weniger bedrohlich und die Frage ist ja auch immer wo kommt dieser Widerstand her?
00:12:09: oder was bedingt diesen Widerstand?
00:12:12: Ist der Widerstaunt tatsächlich ... hat er einen fachlichen Hintergrund?
00:12:18: Ist es so dass die Person die Arbeit, die sie heute macht nicht mehr erledigen kann weil es gewisse Hürden gibt zum Beispiel die Software oder was auch immer da bereitet oder einfach technischer Natur, es wäre nicht mehr möglich.
00:12:33: Dann muss ich sagen dann ist das ein Widerstand den ich ja auch durchaus produktiv aufnehmen kann und sagen kann Ja dass eine Rückmeldung die muss vielleicht auch die Schleife zum Entwickler finden.
00:12:44: Oder ist der Widerstand der Dass?
00:12:46: ich sage Sorge, dass ich meine Arbeit auch dann noch gut machen kann und dass ich es kapazitativ schaffe.
00:12:53: Also das ist mich nicht überfordert, dass sich die richtigen Fähigkeiten habe oder nicht?
00:12:57: Und das kann gerade aus unternehmerischer Sicht können das natürlich super Indikatoren sein zu sagen Da muss ich genauer hingucken Ich muss es nur schaffen Dass ich das besprechbar mache und dass diesen Widerstand so kanalisiere dass ich am Ende auch gut damit arbeiten kann und gleichzeitig die Baseline für mich immer, wenn da Widerstand ist.
00:13:20: Dann ist es schon mal ein Hats-Up als Unternehmer für mich zu sagen, da kommt was auf uns zu und das wird auch nicht sofort weggehen.
00:13:28: aber es ist für mich wie so ein kleines rotes Warenlämpchen dass angeht auf einer Schalltafel und das mir zeigt oh!
00:13:37: Da muss ich vielleicht nochmal genauer hingucken.
00:13:39: Und gerade in dem Kontext kann's ja durchaus sein, dass es sinnvoll ist erst mal eine... positive persönliche Erfahrungen zu schaffen, auch mit der neuen Umgebung.
00:13:49: Ich denke da immer so ein bisschen dran ... Alle haben über KI gesprochen, über JetGBT und jeder hat eine Meinung, bevor es das erste Mal selbst angewendet oder ausprobiert hat.
00:14:03: Dann merkt man ja ganz schnell ist es vielleicht gar nicht bedrohlich oder komplex.
00:14:08: Es ist nichts was mich überrennt sondern ich kann's in meinen Alltag integrieren!
00:14:13: Und genau so kann auch ein Vorgehen aussehen, gerade wenn es einen großen Widerstand gibt.
00:14:18: Eben zu sagen wir schneiden das in kleine Pakete und wir gucken wirklich hin und hören auch zu.
00:14:24: Dann glaube ich, kann man sehr schnell rausfiltern geht's vor allem darum dass man ... Dass damit Angst verbunden ist oder dass damit auch Befürchtungen verbunden sind geht zum fachliches Thema.
00:14:38: dabei also Kann ich etwas nicht.
00:14:41: oder draus mir nicht zu.
00:14:45: Oder haben wir vielleicht auch eine Verweigerungshaltung, weil wir grundsätzlich grade andere Themen auf unserer Landkarte haben als diese Veränderungen mit denen wir uns dann natürlich auch noch beschäftigen müssen?
00:14:58: Da muss man sich halt auch aus Unternehmensfragen wehren nimmt sich dem an Und das ist wahrscheinlich meistens die Führungskraft dieser Person, der etwas nicht so an Bord ist bei der Veränderung.
00:15:10: Welche Rolle spielt denn Führungen aus deiner Sicht konkret?
00:15:15: Eine ganz große Rolle!
00:15:16: Ich meine wenn wir Führungs- auch eben so sehen dass es nicht nur darum geht Personal zu verwalten sondern Führer als Leadership tatsächlich vorangehen soll dann ... Sind das die early Adopter?
00:15:29: Dann sind es die, die vielleicht auch selber diesen Weg schon mal gegangen sind.
00:15:32: Und auch selber einschätzen können okay was hatten das mit mir gemacht?
00:15:35: ne also wie stand ich der Veränderung gegenüber?
00:15:39: oder wie habe ich das jetzt gefunden?
00:15:40: dass sich da gerade etwas tut fand ich das auch lästig im ersten Moment und kann dadurch natürlich auch für mich besser erlebbar machen Wie geht's den anderen?
00:15:49: und darüber kann man sprechen und das kann man auch verbalisieren Man kann auch darauf eingehen und dadurch schon sehr viel Gegenwind nehmen, in dem man ganz offen adressiert.
00:16:00: Ich fand das erst mal nicht gut und ich muss mich damit auseinandersetzen aber ich sehe den Benefit und ich sehe für uns eine Chance da
00:16:09: drin.".
00:16:10: Und das muss nicht nur Lippenbekenntnis sein.
00:16:13: Also so als politische Kampagne zu sagen, ja ich sage jetzt auch mal, ich fand es doof wird nicht den Effekt haben aber zu sehen eben auch die Führungskraft ein bisschen als Modell zu sehen, die eben neuen Dingen auch offen gegenübersteht Auch wenn das mehr Aufwand bedeutet, auch wenn das Mehr Anstrengungen bedeutet.
00:16:34: Das hat einen ganz großen Effekt ins Unternehmen hinein und in die Teams hinein.
00:16:40: Das nehme ich auch so wahr.
00:16:41: Es ist vielleicht ab und zu zuhören, was die Mitarbeiter helfen würde.
00:16:44: Wenn wir einen Prozess umstellen, gibt es meist eine kleine Testgruppe, die das ausprobiert.
00:16:50: Das sind dann eben die Vorreiter, die keine Angst haben für Veränderungen.
00:16:53: Und wenn man sich entscheidet, dass sie in die breite Masse zu tragen und jemand tut sich schwer damit, dann schreibt mal den neuen Prozess auf.
00:17:00: Erklärt ihn nimmt ein Lernvideo auf, ein paar Hilfen mit der neuen Situation umzugehen.
00:17:06: Das gelingt uns sicher immer nicht perfekt.
00:17:08: aber ich glaube, gehört auf die Stimmen, die aus dem Team kommen und sich dem annehmen kann.
00:17:14: Dass man schon das relativ gut abfehlen kann diese Widerstände.
00:17:17: Das sind ja auch so niedrigschwellige Angebote ne?
00:17:20: Also ein Video oder so ein Tutorial, das kann ich mir einfach mal angucken kurz bevor ich das erste Mal verwende wenn es um neues Tool geht oder was auch immer eine neue Software.
00:17:34: In dem Kontext kann ich dann selbst steuern.
00:17:36: Wie mache ich mich damit vertraut?
00:17:38: Vielleicht habe ich auch eine Möglichkeit, so ein Trial-Login oder sowas zu nutzen.
00:17:44: wenn wir jetzt sehr stark beim Software-Themen bleiben Und ich kann selber entscheiden, wie ich mich damit auseinandersetze.
00:17:53: Ohne dass ich abhängig bin und um Abhängigkeiten geht es ja auch oft in dieser Unsicherheit zu sagen Ich kann das nicht mehr selbstständig bedienen.
00:18:02: Ich brauche Hilfe von außen.
00:18:03: Ich brauch Support usw.
00:18:07: Wenn ich diese Schritte oder diese Schwellen auch abbauere mit solchen Angeboten.
00:18:13: Auch ein Thema mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe zu sagen, gerade die, die so nach vorne sprinten.
00:18:18: Die für sich sagen ich interessiere mich dafür.
00:18:22: Die können auch ein bisschen als First Responder dienen und das muss dann nicht über die Führungskraft laufen.
00:18:29: Und grundsätzlich ist es ja auch oft so dass Führungskräfte auch nicht unbedingt immer diejenigen sind, die fachlich damit super gut vertraut sein müssen und zu sagen Ich erkenne das an und ich gebe auch als Führerskraft an der Stelle mal den inhaltlichen Lead an jemanden, der sich damit intensiv beschäftigt.
00:18:50: Das kann für ein ganzes Team sehr empowernd sein und natürlich auch für die Person, die gerne mehr Zeit reinsteckt, die sich intensiv damit auseinandersetzt zu sagen okay da habe ich auch mal eine fachliche Führung in dem Moment kurzfristig abgegeben.
00:19:06: Du hast vorher das Stichwort Transformationsarchitektur erwähnt.
00:19:09: Jetzt waren wir viel bei operativen Veränderungen, wie zum Beispiel Software &
00:19:13: Co.,
00:19:13: wo ich mich leicht tue, das in Videos oder Prozessanleitungen abzubilden und spulen.
00:19:19: Wenn ich jetzt aber irgendwie was vorhabe, das über ein zwei Jahre geht.
00:19:23: Dass die Organisation grundsätzlich verändert wie zum Beispiel Stichwort aufbau zweite Führungsebene?
00:19:29: Wie gehe ich denn an sogenannte Transformationen ran?
00:19:31: Wann informiere ich auch die Mitarbeiter dass ich das vor habe?
00:19:34: Wie kann ich mich da als Unternehmen irgendwie darauf einlassen?
00:19:38: Ich glaube was sich jeder wünscht ist irgendwie so einen so ein Masterplan oder zumindest eine Anleitung dafür gibt so nicht.
00:19:48: Ich glaube, die wäre auch sehr individuell.
00:19:50: aber was es gibt ist dass man sich mit einer Transformationsarchitektur das darf man sich wie so ein Dashboard vorstellen wo ich auf einen Blick auch sehe okay wo habe ich denn Themen und wo hab' ich Punkte?
00:20:04: Die ich beachten muss.
00:20:05: dabei um den Überblick nicht zu verlieren weil gerade in Transformationsprojekten ist der Umfang ja schon oft sehr groß umfassend, wenn ich an unterschiedliche Bereiche und beteiligte Stakeholder in einem Unternehmen denke.
00:20:23: Dass das neben dem normalen Tagesgeschäft ja schon eine große Herausforderung ist da irgendwie auch den roten Faden zu behalten.
00:20:31: Und mit einer entsprechenden Transformationsarchitektur kann ich mich auch absichern dass ich diese Dinge Bedenke und auch die Wechselwirkungen in unterschiedlichen Bereichen.
00:20:41: Gerade wenn du erwähnst, also gerade kommunikative Themen wie wie bring ich es an die Mannschaft?
00:20:47: Wie vermittel ich auch was grade vor sich geht und wie nehme Ich auch die Mannchaft mit bei all diesen Themen Auch wenn's Ruckel zwischendrin auch wenns Zeiten gibt in denen halt der Endzustand und der finale Zustand noch nicht erreicht sind dann kann man da Plan voll vorgehen, indem man eben sehr bewusst sich überlegt okay was steht in Wechselwirkungen zueinander und sowas wie so ein Ablaufplan.
00:21:15: Und eine Mitarbeiter Kommunikation hat schon einen sehr starken, hat schon ne sehr starke Wechsel Wirkung dann eben zu sagen ich setze es in diese Abhängigkeit und ich mach auch nen guten Zeitplan und ich versuch das an der Stelle auch wirklich so zu begleiten dass man als Mitarbeitender das Gefühl hat nicht nur der nicht nur vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, sondern auch mitzuleben in dieser Veränderung.
00:21:41: Und auch Möglichkeiten haben da, sich einzubringen und eine Wasserstandsmeldung abzugeben.
00:21:50: Wie kommt das gerade an?
00:21:51: Was brauchen wir gerade?
00:21:54: Das darf man sich durchaus wie ein Geben- und Nebenvorstellen ... kann bei manchen Themen stark partizipativ sein, bei anderen weniger.
00:22:04: Es kommt natürlich immer auf die Ausgangssituation und auch auf das Ziel an, dass man verfolgt.
00:22:09: Wahrscheinlich schmaler Grad.
00:22:10: zwischendurch überlegt sich, was man so machen möchte zwischen oder zu ... Ich sag's dem Mitarbeitern, dass nicht gemauschelt wird, dass irgendwas gerade im Busch ist und der eine oder andere vielleicht schon was mitbekommt, da halt rechtzeitig den Moment zu finden, die Leute zu informieren.
00:22:25: Das, was vor sich gehen wird, das keine Angst haben muss Und das halt auch irgendwie darzustellen, was es konkret für den Einzelnen bedeutet.
00:22:32: Weil das ist ja so als Mitarbeiterbüle.
00:22:34: auch das, was mich interessieren würde.
00:22:35: Was heißt das Ganze jetzt für mich?
00:22:37: Das verändert sich jetzt für ich dadurch.
00:22:39: Genau und wenn wir bei eurem Beispiel bleiben der zweiten Führungsebene dann ist es ein Thema, dass schon auch den Arbeitsalltag stark beeinflussen wird.
00:22:51: und auch da zu sagen okay Welche Gedanken muss ich mir machen, bevor ich auch so ein Thema
00:22:59: in
00:22:59: die ganze Belegschaft gebe?
00:23:00: Also welche Grundannahmen muss sich für mich schon mal getroffen haben?
00:23:05: wie muss mein Zielbild aussehen.
00:23:08: Wie soll das Ganze ausgestaltet sein?
00:23:10: Das sind schon auch Punkte, die zum größten Teil auch aus der Führung herauskommen müssen um erst einmal eine Orientierung zu bieten wie das dann im Detail aussieht.
00:23:23: Da kann man dann immer partizipativer auch werden und die Menschen da ganz konkret einbinden, auch dann ist Veränderung immer deutlich eher verdaubar wenn man das Gefühl hat dass es eben nicht über die eigenen Köpfe entschieden wird sondern man schon einen aktiven Anteil auch am Zielzustand hat.
00:23:43: Was für mich als Unternehmer heute Morgen auch sehr interessant war, dass du gesagt hast man soll sich überlegen wie man das messbar macht ob es erfolgreich war.
00:23:50: Weil oft fangen Unternehmen in die irgendwelche Veränderungen an und überlegen sich dass das vielleicht gut ist.
00:23:55: aber überlegen sie sich gar nicht wie sie dann nach Fertigstellung der Veränderungen merken, dass das so gelaufen ist wie sie sich das vorgestellt haben.
00:24:02: Und gerade bei so Thema wie zweite Führungsebene ich muss mir schon überlegen was dann eintreten soll.
00:24:08: damit ich für mich sage es war jetzt eine gelungene Transformation oder vielleicht ist auch eine Konstruktion geworden die für mich sogar nicht passt da muss man halt immer aufpassen finde ich Dass man das nicht aus den Augen verliert während der veränderung und schon noch dort hinsteuert wo man am Anfang auch hin wollte.
00:24:25: Ich erinnere mich da auch an dieses Beispiel, das wir besprochen haben.
00:24:29: Dass wir sagen okay, wir wollen eine zusätzliche Führungsebene und wir wollen die weil wir uns strategisch auch ganz bewusst anders positionieren wollen und weil wir unseren Workload auf andere Themen lenken wollen in der Führungen.
00:24:46: Und gleichzeitig ist dann natürlich auch das Risiko dass man sagt ja gut ok Wir haben eine Führungsebene.
00:24:51: Dann können wir vielleicht auch beim Recruiting andere Profile auswählen.
00:24:56: oder können wir auch unterschiedliche Kompetenzen Niveaus auswälen und einstellen, weil wir ja eben die Möglichkeit haben uns diesen Themen dann zu widmen und individueller Personalentwicklung mehr Zeit zu schenken.
00:25:11: Ob wir dann nur das Problem verschoben haben oder nur die Workloads und die Arbeitspakete verschoben habe oder eine tatsächliche strukturelle Veränderung haben Da ist ein Fragezeichen dahinter.
00:25:23: Und ich glaube, deswegen ist auch so eine stringente Transformationsarchitektur wichtig um da den roten Faden nicht so leicht zu verlieren und im Zweifel dann eben auch zu sagen okay woran messe ich denn wirklich meinen Benefit bei dieser organisationalen Veränderung?
00:25:41: Was ist mein Ziel?
00:25:42: Das muss nicht immer ne Kennzahl ne Harte sein kann aber weil es manchmal dadurch natürlich deutlich leichter messbar wird im Daily Business.
00:25:52: Wenn du jetzt einen Unternehmer hättest, mich zum Beispiel der jetzt irgendwie eine größere Veränderung vor hätte, konjunktiv bewusst und ich frag dich drei Tipps was soll ich unbedingt beachten bevor ich mich an diese Veränderungen mache?
00:26:06: Was würdest du mir empfehlen?
00:26:08: Ich glaube ... Der Blick nach innen ist so... Das, was man am allerwenigsten auf dem Schirm hat als Unternehmer oft.
00:26:17: Weil man sich natürlich sehr konzentriert auf das, was im Außen passieren soll.
00:26:21: Aber auch zu überlegen ... Die Veränderung betrifft vielleicht nicht nur ... Betriebliche Abläufe oder ein Organigramm, sondern die betriffte ja mich.
00:26:32: Die verändert ja ganz oft die Art und Weise wie ich meinen Job mache.
00:26:37: Oder wie mein Alltag so aussieht.
00:26:39: Und dann auch sehr bewusst zu sein Okay, was heißt denn das eigentlich für mich?
00:26:45: Und heißt diese Veränderung die ich da anstoße nicht auch Veränderungen bei mir ganz persönlich.
00:26:51: Das ist so für mich das Einfallstor oder dass es für mich auch ganz oft so ein Thema oft als Allerletztes betrachtet wird.
00:27:01: aber das würde ich schon sehr früh adressieren.
00:27:03: für mich selbst also auch eine Reflexion was wird das mit mir tun?
00:27:07: und wird's vielleicht auch Zeiten geben die Ich Obwohl ich es möchte und obwohl ich davon überzeugt bin, die dies für mich schwierig machen.
00:27:17: Weil wie gesagt Veränderungen ist ja auch oft was, wo man sagt ja bei den anderen aber bitte nicht bei mir.
00:27:25: Andere können sich ruhig verändern alles andere darf sich verändern aber bei mir soll bitte alles gleich bleiben dass man das mit bedenkt.
00:27:32: Und ein anderes Thema, ein anderer Punkt wäre, dass man auch immer wieder im Verlauf der Veränderung immer wieder so einen kleinen Check macht.
00:27:45: Bin ich da noch in Scope oder hat sich da was verselbstständigt?
00:27:50: Da kann zum Beispiel eine externe Sicht sehr hilfreich sein denn das sind oft Dinge die man selber schwierig wahrnimmt Und die man mit so einem neutraleren Blick von außen oft besser nachvollziehbar machen kann.
00:28:13: Das wären Dinge, die mir ganz spontan einfallen dazu.
00:28:16: Ich war das nach drei gefragt.
00:28:17: Einer viel noch!
00:28:19: Vielleicht fällt dir doch einer ein?
00:28:25: Auch Demut auch zu wissen was ... Kann ich und was traue ich mir zu?
00:28:31: Und wo brauche ich vielleicht auch Unterstützung?
00:28:35: Unterstützung aus dem eigenen Team, Unterstützung aus der Führungsmannschaft, externe Unterstützung.
00:28:41: Denn was ich schon auch häufig wahrnehme ist diese Selbstverständnis von Menschen die ein Unternehmen führen dass sie das alles alleine hinkriegen müssen weil das ebenso wäre weil man sich das ja irgendwie selbst auch abverlangen muss in der Rolle.
00:29:00: Und ich glaube, dass bei all dem gerade wenn man sich aufmacht, sich zu verändern an einem Unternehmen, da darf auch Veränderung für einen selber rausspringen und da darf gerne auch ein Impuls von außen kommen.
00:29:14: aus meiner Sicht
00:29:15: Das find ich ein wertvollen Punkt.
00:29:17: Viele Unternehmer, die ich kenn, kommen von unten und haben sich das komplette Unternehmen selbst aufgebaut.
00:29:23: Und sie können auch sehr viel ... Aber oft ist es einfach ein Ticken leichter und das darf auch ab und zu im Unternehmerleben ein Tücken leichter sein, wenn jemand anders einem hilft.
00:29:32: Sei es jetzt in Transformationsberatung aber auch gerade bei Führungssees oft dass irgendwie bestehende Unternehmersführungen oft dann fachliche Kompetenzen knüpfen aber gar nicht zulassen, dass man ihnen vielleicht auch des mal zeigt wie's anders geht.
00:29:45: Wie man sich auch mit Mitarbeitenden irgendwie verbinden kann ohne nur irgendeinen Titel vorweisen zu können also...
00:29:52: Und grade in eurer Branche Das ist ja auch so ein Thema.
00:29:59: Also Quartitel erfülle ich auch in der Regel eine Führungsrolle und bin eine Fühlungspersönlichkeit, das kann man durchaus mal zur Diskussion stellen.
00:30:11: wie viele Steuerberatenden haben sich denn intensiv mit Führung auseinandergesetzt bevor sie angefangen Menschen zu führen oder bevor sie in Team führen.
00:30:23: Diese Statistik liegt nicht sehen, glaub ich!
00:30:25: Ich
00:30:26: weiß gar nicht ob es die gibt.
00:30:27: auch man, die sehen wollen würde und das bringt aber auch ganz viele in euren Bereich eine Situation, in der man auch wirklich an unterschiedlichen Fronten kämpft.
00:30:43: Und die Frage ist muss sich diesen Kampf führen?
00:30:48: Oder bin ich an der Stelle auch so ehrlich zu mir selbst und sag, vielleicht ist das ein Punkt, an dem es gut tut.
00:30:56: Wenn ich mir auch selbst in den Konstellationen halt mal weiterbildung gönne.
00:31:04: Impulse von außen, Coaching.
00:31:07: Irgendeine Form von Auseinandersetzung die eben nicht in den Kontexten des eigenen Betriebs stattfindet oder in den eigenen Führungssituationen selbst.
00:31:19: Und ich glaube, was in dem Kontext wichtig ist zu sagen wir haben eingangs davon gesprochen dass diese Herausforderungen und auch die Taktzahl an Veränderungen immer höher wird.
00:31:32: und wenn wir gerade so auf Megatrends gucken
00:31:34: usw.,
00:31:35: dann reden wir ja nicht von kleinen Feindveränderungen sondern von Paradigmenwechseln.
00:31:42: Wer wäre man zu sagen, jeden Paradigmenwechsel den Change ich dir so weg?
00:31:49: Also ich glaube da auch verantwortungsvoll mit sich selber umzugehen und am Ende natürlich auch mit dem Unternehmen das man führt.
00:31:56: Und sagt hier kommen wir an einem Punkt Da ist es sogar zwingend notwendig dass wir nach vorne denken, dass wir auch Support hineinholen, weil das größer ist oder die Veränderung größer.
00:32:11: Das ist das was wir bisher so gemeinsam gemacht haben.
00:32:15: Das halte ich für ganz wichtig in dem Kontext.
00:32:18: und die Frage ist ja auch immer... Da sind wir auch wieder bei einem Thema wie Eingangs kommt die Veranderung daher?
00:32:24: Weil wir reagieren auf irgendetwas was schon längst da ist?
00:32:27: oder kommt die veränderungen weil wir vorsorgen wollen für eine Zeit oder für eine Situation in der wir eben bewusst gestalten wollen nicht nur im reagieren wollen auf das, was schon längst unabkehrbar ist.
00:32:42: Da schließt sich der Kreisehornes.
00:32:44: Es waren sehr viele wichtige Punkte dabei, die mich sehr weiterbringen in meinem Unternehmerleben und hoffentlich alle unsere Zuhörer auch weiterbringen.
00:32:54: Ich hab jetzt zum Abschied noch eine Schätzfrage dabei wie immer, auf die du nicht vorbereitet wirst.
00:33:00: Ich kenne nur die Schätzantwort aber wir versuchen mal unser Glück anknüffend.
00:33:06: Themen von heute, wie viele Transformationen in Unternehmen scheitern denn ungefähr im Prozent?
00:33:14: Das könnt ihr auch strategisch denken für meinen eigenen Vorteil.
00:33:18: Aber ich müsste schon sagen dass das wahrscheinlich über sechzig Prozent findet.
00:33:24: Sagt mir auch KI auf Basis von Studien, von McKinsey, Boston, Harvard etc.
00:33:30: Und die Gründe sind all diese Themen, die wir heute diskutiert haben, die man entweder richtig machen kann oder die eben nicht so gut laufen.
00:33:37: Also mangeln der Einbindung Mitarbeiter, Ungladevisionen, Führung nicht konsequent genug zu wenig Kommunikation.
00:33:44: Das ist für mich eine erschreckend hohe Zahl.
00:33:47: Kann man sich überlegen, will ich bei den Sechzig- oder bei dem Vierzigprozent sein?
00:33:51: Ja, bei den vierzig!
00:33:55: Ja, spannend.
00:33:56: Und irgendwie erschrecken gleichzeitig und das motiviert mich selber besser zu machen und ich hoffe eben auch alle die sich dieser Folge bis zum Ende gewidmet haben.
00:34:06: Vielen Dank Johannes für deine Zeit!
00:34:08: Bis nächste Woche Donnerstag!
00:34:10: Danke für eure Zeit vielen Dank.
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